Biographische Datenbanken

John, Joachim

* 20.1.1933
Grafiker, Zeichner

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Tetschen (ČSR/Děčín, Tschechien); 1945 Ausweisung u. Umsiedl. der Fam. nach Zerbst; 1952 Abitur in Köthen, anschl. Lehre als Chemiewerker in Rodleben; 1954 Bühnenhandwerker am Staatl. Operettentheater Dresden; 1955 – 59 Studium an der EMAU Greifswald, Inst. für Kunsterziehung, Schüler von  Otto Niemeyer-Holstein; 1963 – 65 Mstr.-Schüler in der DAK bei  Hans Theo Richter, wichtige Anregungen auch durch  Fritz Cremer; anschl. freischaff. in Berlin; ab 1977 in Neu-Frauenmark (Mecklenb.); 1985 Käthe-Kollwitz-Preis der AdK; 1986 Mitgl. der AdK; Studienreisen u. a. nach Kolumbien u. in die UdSSR.
1990 Gastprof. an der Univ. Kassel; 1991 – 93 Sekr. der Sektion Bildende Kunst der AdK Berlin (Ost), Mitgl. des »Zwanziger-Gremiums« zur Vorbereitung der Vereinigung der beiden Berliner AdK; 1993 Ehrengast in der Villa Massimo in Rom; 1995 Mitgl. der AdK Berlin; 1996 Helen-Abbott-Förderpreis (USA), 1998 Kulturpreis des Landes Mecklenb.-Vorpomm.; 2003 Ausstellung »Der Freiheit Licht u. Schatten« der Staatl. Kunstsamml. Schwerin anläßl. seines 70. Geburtstags; zahlr. Ausstellungen im In- u. Ausland.
Werke: Radierungen: Glanz der Wunden, 1976; Auferstehung u. Exekution des Friedens, 1978; Winterschlacht (zu  Johannes R. Becher), 1980; Zuschauer, 1980; Armes Andalusien, 1981; Los Desaparecidos (Die Vermißten), 1985; Die Invasion, 1986.

Publ.: Der Stubenreiter. Neubrandenburg 2000; Bube John. Berlin 2009.
Sek.-Lit.: Kat. J. J. Galerie Arkade. Berlin 1976; Zeichnungen/Druckgrafik. Galerie am Boulevard. Rostock 1981; J. J. sieht die Frz. Rev. Staatl. Museum Schloß Burgk 1989; J. J. Zeichnungen u. Radierungen. Oldenburg 1998; Kat. J. J. Zeichnungen u. Druckgrafik. Halle 2004.
AnS

© Die Urheberrechte am Lexikon und aller seiner Teile liegen beim Ch. Links Verlag. Die Weiterverwendung von Biographien oder Abschnitten daraus bedürfen der Zustimmung des Verlages.
Redaktionsschluss: Oktober 2009. Eine kontinuierliche Aktualisierung der Biographien kann von den Herausgebern nicht gewährleistet werden. Soweit bekannt, werden Sterbedaten in regelmäßigen Abständen nachgetragen. Änderungs- und Korrekturwünsche werden von den Herausgebern des Handbuches geprüft und ggfl. eingearbeitet.
Ch. Links Verlag, Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin, Tel. 030- 44 02 32-0, mail@christoph-links-verlag.de

Zum Abkürzungsverzeichnis