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Joho, Wolfgang

* 6.3.1908, † 13.2.1991
Schriftsteller, Chefredakteur der Zeitschrift »Neue Deutsche Literatur«

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Karlsruhe; Vater Red.; Gymnasium, Abitur; 1926 – 31 Studium der Med., Geschichte u. Staatswiss. in Freiburg i. Br., Heidelberg u. Berlin, Prom. zum Dr. phil.; 1928 – 37 Mitgl. des Roten Studentenbunds in Heidelberg u. Berlin; 1929 – 37 KPD; 1931/32 Volontär bei der »Württemberg. Ztg.«; 1933 – 35 Feuilleton-Red. im »Zentralbüro für die dt. Presse«; ständ. Mitarb. der »Frankfurter Ztg.« u. der »Kölln. Ztg.«; Juni 1937 wegen illeg. Tätigkeit von der Gestapo verhaftet u. zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt, Haft im Zuchthaus Lukkau, in versch. Moorlagern (Emsland-Moor); anschl. Berufsverbot; 1940 – 42 kfm. Angest.; 1943 – 45 Bewährungsdienst im Strafbat. 999; 1945/46 engl. Gefangenschaft in Ägypten u. England.
1947 – 54 Red. der Ztg. »Sonntag« in Ber-
lin; 1952 SED; ab 1956 Mitgl. des Vorst.
des DSV, zeitw. Vors. des Berliner Verb.;
1960 – 66 Chefred. der Ztschr. »Neue Dt. Lit.«, 1965 abgelöst nach dem 11. Plenum wegen des Vorabdrucks aus  Werner Bräunigs »Rummelplatz«; seitdem freier Schriftst.; 1962 NP; 1969 Heinrich-Mann-Preis; 1977 VVO; 1978 Mitgl. des PEN-Zentrums der DDR; ab 1987 Ehrenmitgl. des Vorst. des SV; gest. in Kleinmachnow (b. Berlin).

Publ.: Jeanne Peyrouton. Berlin 1949; Das Klassentreffen. Berlin 1968; Die Kastanie. Berlin 1972.
CaW

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