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Karau, Gisela

geb. Wilczynski
* 28.3.1932, † 9.4.2010
Journalistin, Schriftstellerin

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in einer Berliner Arbeiterfamilie; 1938 – 50 OS, Abitur am Pestalozzi-Lyzeum in Berlin; 1950 – 54 Redakteurausb. bei der »BZ am Abend«; seit 1954 freiberufl. Journalistin u. Schriftst. (Kinderbücher, Drehbücher); 1952 – 90 VdJ; 1963 – 89 SED; 1975 – 90 Mitgl. des SV; 1980 – 90 stellv. Vors. im Bez.-Verb. Berlin des SV; 1979 VVO; 1980 Kunstpreis des FDGB; 1980 – 84 Mitgl. der Stadtverordnetenvers. Berlin; bis März 1990 Kolumnistin der »BZ am Abend«.
1994 Autorenstipendium der Stiftung Preuß. Seehandlung; weiterhin Veröff. von Romanen (u. a. »Buschzulage« 1996; »Go West. Go Ost« 1998), Kinderbüchern (u. a. »Bolle, der freundliche Hund« 1994) u. zeitgeschichtl. Abhandlungen (u. a. »Gauck-Opfer« 1995); gest. in Berlin.

Publ.: Der gute Stern des Janusz K. Berlin 1972; Dann werde ich ein Kranich sein. Berlin 1975; Darf ich Wilhelm zu Dir sagen. Berlin 1979; Stasi-Protokolle. Gespräche mit ehem. Mitarb. des MfS. Frankfurt (Main) 1992; Grenzerprotokolle. Gespräche mit ehem. DDR-Offz. Frankfurt (Main) 1992; Die »Affäre« Heinrich Fink. Berlin 1992; Der Kugelfisch oder wie man einen Vater erzieht. Hamburg 2004; Franzi, ganz cool. Eine Liebesgeschichte. Hamburg 2005.
BRB; AnK

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