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Kasten, Karl

* 7.1.1909, † 19.1.1981
Oberbürgermeister von Rostock

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Mertschütz (Krs. Liegnitz, Niederschles. / Mierczyce, Polen); Vater Landwirtschaftsangest.; Grund- u. Mittelschule; Lehre u. Arbeit als Schlosser, Schachtarb., Dreher, Fräser u. Papierhändler; 1932 / 33 Angest. bei der RH; 1930 KPD; 1931 Mitgl. der RGO-BL Schles., Agitprop- bzw. Org.-Ltr. der Betriebszelle der Donnermarkhütte; zuletzt Ltr. der RGO-Jugend bzw. Ltr. der Industriegr. Metall RGO-Bez. Oberschles.; 1932 stellv. Org.-Ltr. der KPD-BL Oberschles.; Febr. 1933 Verhaftung, bis Aug. »Schutzhaft«; nach der Entlassung Übernahme eines Papiervervielfältigungsgeschäfts in Breslau; antifasch. Arbeit zus. mit  Wolfgang Steinitz; nach Aufdeckung der Gruppe Umzug nach München, dort illeg. Arbeit; 1937 Rückkehr nach Berlin, Mitarb. in der Widerstandsgr. um Anton Saefkow.
1945 / 46 Vorsteher des Polizeireviers Berlin-Wedding; 1945 KPD, 1946 SED; 1946 / 47 Angest. bei der Landesreg. Mecklenb.; 1947 / 48 Werkltr. der Torfbetriebe Schwerin; 1949 Oberreferent für Maschinenbau in der Landesreg. Mecklenb.; 1949 / 50 Techn. Dir. der VVB Maschinenbau Rostock, 1950 Hauptdir.; 1951 / 52 HA-Ltr. Wirtschaftsplanung der Landesreg. Mecklenb.; 1952 / 53 Arbeitsdir. im VEB Warnowwerft Rostock; 1953 Staatsexamen, Maschinenbau-Ing.; 1953 / 54 OB von Rostock (Nachf. von  Rudolf Heyden); 1954 – 58 Staatssekr. für örtl. Wirtschaft bzw. örtl. Angelegenheiten; 1958 – 60 Vors. des Bezirkswirtschaftsrats Suhl, zeitw. Mitgl. der SED-BL Suhl u. ihres Büros; ab 1961 Ltr. des Sekr. der SPK; 1969 VVO.

AnH

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