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Katzer, Georg

* 10.1.1935
Komponist

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Habelschwerdt (Niederschles./Bystrica Kłodzka, Polen); Vater Konditor; 1953 Abitur; 1954 – 60 Kompositionsstudium an der HS für Musik Berlin u. 1957/58 an der Musikakad. Prag; 1961 – 63 Mstr.-Schüler an der DAK bei  Hanns Eisler u.  Leo Spies; seit 1963 freischaff.; 1977 Mitgl. des Zentralvorst. des VDK; 1978 AdK; dort Ausbildung von Mstr.-Schülern bis 1991; 1981 NP; 1982 – 89 Vizepräs. des VDK; 1986 künstler. Ltr. des Studios für elektroakust. Musik an der AdK; 1987 a. o. Prof. für Komposition an der AdK; 1989 Präs. der Sekt. DDR u. Mitgl. des Präs. der Internat. Ges. für elektroakust. Musik; Juni 1990 Präs. des Musikrats der DDR u. an der Vereinigung der beiden dt. Musikräte maßgeblich beteiligt.
Seit 1993 Mitgl. der AdK Berlin-Brandenb.; NP (1981), mehrere internat. Preise für elektroakust. Kompositionen, u. a. 1978 Reine-Marie-Jose-Preis, Genf; 1992 Kulturpreis Schlesien; 1998 Johann-Wenzel-Stamitz-Preis, 1999 Musikpreis des Landes Brandenb.; 2003 Bundesverdienstkreuz; lebt in Berlin.
Werke u. a.: Ballette: Schwarze Vögel, 1975; Ein neuer Sommernachtstraum, 1979/80; Opern: Das Land Bum-Bum, 1974; Gastmahl oder Über die Liebe, 1987; Antigone oder Die Stadt, 1989/90; L’homme machine, 1999; Vokalmusiken: De musica, 1977; Stimmen der toten Dichter, 1977; Abgebrochene Sätze, 1993; Ophelia, 1994; La fabbrica abbandonata, 2005; Instrumentalmusiken: Baukasten für Orchester, 1973; D-Dur-Musikmaschine, 1974; Kommen u. Gehen, 1982; Konfrontation, 1986; La Mettrie, 1986 u. 1988; Nänie für J. Bobrowski, 1998; Wiedergänge, 2003; Die Leier drehen, 2005; elektroakust. Musiken: Sound-House, 1979; Musikmaschine Nr. 2, 1980; Aide-mémoire, 1983; Hörspiel: Ich bin ein anderer, 1990.

ChN

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