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Kayser, Karl

* 14.5.1914, † 27.1.1995
Regisseur, Präsident des Internationalen Theaterinstituts

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Leipzig; Vater Arbeiter; 1928 – 32 Malerlehre in Leipzig; SAJ; 1932/33 Ausbildung als Schauspieler u. Volontär am Schauspielhaus Leipzig; 1933/34 Engagement am Staatstheater Stuttgart, 1934 – 36 Staatstheater Oldenburg, 1936/37 Stadttheater Halle, 1937/38 Stadttheater Plauen; 1939 – 46 Kriegsdienst u. amerik. Gefangenschaft.
1946 SED; 1946 – 50 Schauspieler u. Regisseur in Leipzig; Mitbegr. des Theaters der Jungen Welt; 1950 – 58 Gen.-Intendant des Dt. Nationaltheaters Weimar; 1954 – 89 Mitgl. der Volkskammer; 1958 – 90 Gen.-Intendant der Städt. Theater Leipzig; Mitw. als Schauspieler in eigenen Inszenierungen; 1963 – 89 Mitgl. des ZK der SED; 1977 – 89 Mitgl. der Kulturkommission beim PB des ZK der SED; 1964 Titularprof.; ab 1965 Mitgl. u. 1966 – 75 Vizepräs. der DAK; 1975 – 89 Präs. des Internat. Theaterinst., Zentrum DDR; 1976 – 85 Präs.-Mitgl. des Verb. der Theaterschaffenden; NP 1952, 1959 u. 1966 (im Koll.); 1974 VVO; 1979 KMO; 1984 Ehrenspange zum VVO; 1985 Dr. h. c. der KMU Leipzig; gest. in Leipzig.
Inszenierungen: u. a. Optimistische Tragödie, 1951; Wallenstein-Trilogie, 1953, 1974; Die Winterschlacht, 1955; Die Ermittlung, 1966; Faust I u. II, 1963, 1965; Großer Frieden, 1979.

Publ.: Besessen sein von der Idee des Theaters. Briefe u. Reden. Berlin 1989.
AuR

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