Biographische Datenbanken

Kerstan, Johannes

* 31.8.1926, † 21.1.1997
Mathematiker

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Chemnitz; nach dem Abitur 1946 – 51 Studium der Mathematik u. Physik an der KMU Leipzig, hier 1951 Dipl.; 1955 Prom. zum Thema »Ein mengenalgebraisches Prinzip u. seine Anwendung auf Funktionsanalysis u. Topologie« an der HU Berlin; 1960 Habil. an der HU Berlin; 1961 Assistent am Inst. für Angewandte Mathematik u. Mechanik der DAW in der neugegr. Arbeitsgr. Wahrscheinlichkeitstheorie; ord. Prof. an der FSU Jena u. ab 1974 Ltr. des Wiss.-Bereichs »Stochastik u. ihre Anwendungen«; lange Jahre Dir. der Sekt. Mathematik der FSU Jena u. Ltr. der Arbeitsgr. Forschung des wiss. Beirats für Mathematik beim Min. für HFS-Wesen; 1971 NP; 1976 KMO; 1977 Korr. Mitgl., 1981 Ord. Mitgl. der AdW der DDR.
Hauptarbeitsgebiete: anfangs Algebra, Ideal- u. Verbandstheorie, dann Maßtheorie, Wahrscheinlichkeitstheorie u. mathemat. Statistik; J. K. gehörte zu den Pionieren einer eigenen wahrscheinlichkeitstheoret. Forschung in der DDR; bildete eine wiss. Schule u. erzielte internat. anerkannte Ergebnisse.

Publ.: Unbegrenzte teilbare Punktprozesse. Berlin 1974 (mit K. Matthes u. J. Mecke; ins Engl. u. Russ. übersetzt).
AnV

© Die Urheberrechte am Lexikon und aller seiner Teile liegen beim Ch. Links Verlag. Die Weiterverwendung von Biographien oder Abschnitten daraus bedürfen der Zustimmung des Verlages.
Redaktionsschluss: Oktober 2009. Eine kontinuierliche Aktualisierung der Biographien kann von den Herausgebern nicht gewährleistet werden. Soweit bekannt, werden Sterbedaten in regelmäßigen Abständen nachgetragen. Änderungs- und Korrekturwünsche werden von den Herausgebern des Handbuches geprüft und ggfl. eingearbeitet.
Ch. Links Verlag, Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin, Tel. 030- 44 02 32-0, mail@christoph-links-verlag.de

Zum Abkürzungsverzeichnis