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Kirchner, Rudolf

* 20.6.1919, † 5.5.1984
FDGB-Funktionär

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Hirschberg (Niederschles./Jelenia Góra, Polen); Vater Schmied u. Lokführer; Volksschule; 1933 – 37 Ausbildung zum Schriftsetzer, anschl. im Beruf tätig; 1937/38 RAD, 1939 – 45 Militärdienst (Luftwaffe); März 1945 – Juni 1949 sowj. Gefangenschaft, Besuch der Zentr. Antifa-Schule in Krasnogorsk.
1949 Rückkehr nach Dtl.; SED u. FDGB; 1949/50 Abt.-Ltr. u. 1950 – 68 Mitgl. im Bundesvorst. des FDGB; 1950 – 52 Stellv. des Vors. u. Mitgl. des Sekr.; 1952 – 68 Mitgl. des Präs. u. des Sekr. des Bundesvorst., bis 1955 zuständig für Arbeit u. Löhne sowie Wirtsch., dann bis 1959 für Westarbeit u. Internat. Verbind., 1963 – 65 für Feriendienst u. Recht u. 1965 – 68 wieder für Westarbeit; 1950 – 63 Kand. des ZK der SED; 1954 – 59 Mitgl. des NR der NF; 1960 – 63 Studium an der PHS der KPdSU in Moskau, Dipl.-Ges.-Wiss.; 1957 – 59 u. 1965 – 67 Mitgl. des Gen.-Rats u. Kand. des EK des WGB; 1950 – 71 Abg. der Volkskammer; 1953 – 59 (Nachf. von  Herbert Warnke) u. 1963 – 67 Vors. der FDGB-Fraktion (Nachf. von  Grete Groh-Kummerlöw) u. Vors. des Aussch. für Arbeit u. Sozialpol.; 1968 – 82 Mitarb. im Min. für Leichtindustrie bzw. Glas/Keramik; anschl. Invalidenrentner.

Publ.: Der Aktivistenplan im Kampf gegen alle Produktionsverluste. Berlin 1951; Die Tätigkeiten der Gewerkschaften im neuen Kurs. Berlin 1953; Friedensvertrag u. Gewerkschaften. Berlin 1959; Handbuch für den Gewerkschaftsfunktionär. Berlin 1965; Einige inhaltliche Probleme der Tätigkeit des FDGB zur Verständigung der Gewerkschaften in beiden dt. Staaten. Berlin 1967.
HME

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