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Kneschke, Karl

* 28.1.1898, † 16.2.1959
1. Bundessekretär des Kulturbunds

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Kratzau (Krs. Reichenberg, Nordböhmen / Chrastava, Tschechien); Vater Arbeiter; Volks- u. Bürgerschule; Former, Gießer, Tuchweber; 1915 Sozialdemokrat. Arbeiterpartei Österreichs; 1916 – 18 k. u. k. Armee; 1920 Mitbegr. des KJV; 1921 der KP der ČSR; 1921 – 29 Krs.-Sekr. der KPČ in Tetschen-Bodenbach, dann in Reichenberg; 1929 – 33 dort Bez.-Sekr.; 1929/30 inhaftiert wegen »Geheimbündelei«; 1930 Verb.-Sekr. des Arbeitersport- u. Kulturverb.; 1938 Emigr. nach England; Red. der Kulturztschr. »Einheit«; 1945 Rückkehr in die ČSR.
1946 Übersiedl. in die SBZ; KPD/SED; Febr. 1946 – 51 Sächs. Landessekr. des KB; 1949 – 51 Präsidialrat, 1950 – 57 Bundessekr. bzw. 1. Bundessekr. des KB (Nachf. von  Erich Wendt); 1951 – 57 Mitgl. des Präsidialrats; 1953 – 59 Chefred. der KB-Ztschr. »Natur u. Heimat«; 1949 – 58 Abg. der Volkskammer, begründete dort 1954 das Naturschutzgesetz der DDR; 1954 – 59 Mitgl. der dt. Liga für die Vereinten Nationen.

Publ.: Die Kulturarbeit in kleinen Orten. Leipzig 1954; Die Aufgaben des KB im neuen Kurs. Berlin 1954; Zehn Jahre KB zur demokrat. Erneuerung Dtl. Berlin 1955; Vom Leben erzogen. Berlin 1960.
HME

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