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Kober, Rudolf

* 22.11.1928
Kunsthistoriker

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Prag; Vater ltd. Angestellter in der Industrie, Mutter Schneiderin; aufgewachsen in Prag bis 1944; Wehrdienst u. Kriegsgefangenschaft.
1946 Ankunft als Vertriebener in Rörshain (Hessen); 1947 nach Neudietendorf (b. Erfurt); 1948 Abitur in Erfurt; Tätigkeit als Hilfsarb.; 1949 Kurzlehrgang als Neulehrer, bis 1954 Lehrer in Großbreitenbach (Thür.), 1. u. 2. Lehrerprüfung sowie externes Fachlehrerstudium für Mathematik; 1954 Examen; 1954 – 57 Studium an der KMU Leipzig als Oberstufenfachlehrer für Kunsterziehung; 1957 – 61 Fachlehrer an der Leibniz-OS Schkeuditz; 1961 – 88 Assistent, Oberassistent u. Doz. für Kunstgeschichte am Pädagog. Inst. (der späteren PH) Erfurt; 1970 Prom. zum Dr. phil. an der KMU; 1974 – 90 Mitgl. der ZL der Sekt. Kunstwiss. des VBK, 1974 – 90 Mitgl. der Zentr. Kommission Bildende Kunst des KB; 1978 Prom. B zum Dr. sc. phil. an der KMU; 1982 Prof. für Kunsttheorie an der PH Erfurt; 1988 – 92 Prof. für Gegenwartskunst an der Univ. Leipzig.
Ab 1992 freiberufl.; zahlr. Veröff. zur Kunst des Mittelalters u. der Gegenwart; lebt in Erfurt.

Publ.: Tafelmalerei 1350 – 1420. In: Geschichte der dt. Kunst 1350 – 1470. Leipzig 1981; Zum Verhältnis von künstler. u. geistesgeschichtl. Entw. in Erfurt im späten Mittelalter. In: Wiss. Ztschr. der PH Erfurt (1988) 2; Gestaltetes Glas. Werke der Familie Precht aus Lauscha/Thür. Wald. Nienburg (Weser) 1989; Zur bildenden Kunst Thür. in den Jahren
Sek.-Lit.: Parrish, M.: The Lesser Terror. Soviet State Security, 1939 – 1953. London 1996; Scherstjanoi, E.: Das SKK-Statut. Zur Geschichte der Sowj. Kontrollkommission in Dtl. 1949 – 1953. München 1998.
JaF

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