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Koenen-Damerius, Emmi (auch: Damerius-Koenen)

geb. Zadach, verh. Damerius
* 15.3.1903, † 21.5.1987
DFD-Vorsitzende

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Berlin-Rosenthal; Vater Arbeiter; Volksschule; 1918 – 20 kfm. Handelsschule; 1918 Freie Gewerkschaft; Werkstattschreiberin in einer Kunstdruckerei; Abendhandelsschule; arbeitslos; 1928 – 33 Angest. bei der Berliner Abendztg. »Die Welt am Abend«; 1923 Naturfreunde u. KJVD; 1924 KPD; 1924 – 33 Ltr. der Frauenabt. der KPD Berlin-Brandenb.; 1932/33 KPD-Reichsschule; 1933 Mitgl. des Preuß. Landtags (KPD); 1933/34 illeg. Arbeit als pol. Instrukteurin der KPD; 1934 Emigr. in die UdSSR; 1934/35 Internat. Frauensekr. der KI; 1935/36 Studium an der KUNMS; 1936 – 39 Ltg. der illeg. Arbeit der KPD in Süddtl. bzw. Berlin (von Zürich, Paris bzw. Prag aus); seit 1937 verh. mit  Wilhelm K.; 1939 Emigr. nach Großbritannien, dort 1940 – Febr. 1941 Internierung auf der Insel Man.
Dez. 1945 Rückkehr nach Dtl.; KPD; 1946 SED; Red. der »Mitteldt. Ztg.« in Halle bzw. der »Sächs. Ztg.« (Dresden); 1947 Mit-
begr. des DFD; stellv., Mai 1948 – Mai 1949 1. Vors. des DFD (gleichberechtigt mit, dann Nachf. von  Anne-Marie Durand-Wever), zum Rücktritt veranlaßt; 1947/48 erst Landes-, dann 2. Landesvors. des DFD Sachsen; 1947 – 49 Mitgl. des SED-LV Sachsen; 1947 – 50 im PV der SED; 1948/49 Abg. der Volkskammer; 1948/49 DWK; 1949 wegen Krankheit zurückgetreten; 1950 – 58 Red. im Verlag Die Wirtschaft; seit 1958 freiberufl. Journalistin; Mitgl. der Arbeitsgr. zur Erforschung der Frauenbew. bei der SED-BL Berlin; in zweiter Ehe mit dem Kulturwiss.  Helmut Damerius verh.; 1983 VVO; gest. in Berlin-Friedrichshagen.

Publ.: Neue Weltbew. der Frauen für Frieden u. sozialen Fortschritt. Dresden 1946.
BRB; HME

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