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Koepp, Volker

* 22.6.1944
Dokumentarfilmregisseur

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Stettin (Szczecin, Polen); POS bis 1958, 1962 Abitur u. Facharbeiterabschl. als Maschinenschlosser; Studium an der TU Dresden, 1966 – 69 an der Dt. HS für Filmkunst Potsdam-Babelsberg in der Kl. von  Claus Küchenmeister u. Ralf Kirsten, Dipl. als Regisseur u. Szenarist; SED; 1969 – 90 festangest. als Regisseur im DEFA-Studio für Dok.-Filme in der Gruppe »dokument«, in der u. a.  Jürgen Böttcher,  Winfried Junge u. Karlheinz Mund arbeiten.
Seit 1990 freier Regisseur; 2005 Georg-Dehio-Kulturpreis für das künstler. Gesamtwerk.
Werke: Essays über Personen, die in Verbindung zur Arbeiterbew. u. zum Antifa. zu sehen sind: »Teddy« (1973),  »Slátan Dudow« (1974), »Er könnte ja heute nicht schweigen« (1975), »Ich erinnere mich noch« (1977); zum Thema Mensch u. Landschaft: »Das weite Feld« (1976), »Hütes-Film« (1977), »Am Fluß« (1978), »In Rheinsberg« (1982), »An der Unstrut« (1986); über Konflikte u. Probleme im Alltag, vor allem im Leben von Arbeiterinnen: Zyklus von Filmen über das Obertrikotagenwerk »Ernst Lück« in Wittstock: »Mädchen in Wittstock« (1974/75), »Wieder in Wittstock« (1976), »Wittstock III« (1978), »Leben in Wittstock« (1984), »Neues in Wittstock« (1992), »Märkische Ziegel« (1989); zum Leben u. Arbeiten in der DDR im Rückblick: »Die Wismut« (1993), »Kalte Heimat« (1995), »Fremde Ufer« (1996), »Wittstock, Wittstock« (1997), »Herr Zwilling u. Frau Zuckermann« (1999), »Kurische Nehrung« (2001), »Uckermark« (2002), »Pommerland« (2005); »Söhne« (2007, Hauptpreis beim Internat. Dok.-Filmfestival Nyon), »Holunderblüte« (2007, 2008 Großer Preis beim Dok.-Filmfestival in Paris), »Memelland« (2008).

Sek.-Lit.: Schwarzweiß u. Farbe. DEFA-Dokumentarfilme 1946 – 92. Berlin 1996 (Hrsg. vom Filmmuseum Potsdam).
ElS

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