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Kolodniak, Alfred

* 9.10.1931
Vorsitzender des Rats des Bezirks Halle, Generaldirektor des VEB Kombinat Metallaufbereitung Halle

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Dewitz (Krs. Neubrandenburg); Vater Melker, Mutter Hausfrau; 1938 – 46 Grundschule in Dewitz; 1946 – 49 Lehre als Klempner u. Installateur in Burg Stargard bei einem Klempnermeister; 1946 FDJ; 1948 / 49 Praktikant auf der Mathias-Thesen-Werft in Wismar; 1950 – 54 Studium an der Ingenieurschule für Schiffsbautechnik Wismar, Ing. für Schiffsmaschinenbau; 1954 / 55 Ing. für Neuererwesen im VEB Mansfeld-Bergbau-Kombinat; 1956 / 57 Hauptreferent für Neuererwesen in der Hauptverw. für Erzbergbau im VWR der DDR in Eisleben; 1959 SED; 1958 – 66 Ltr. des Büros für Neuererwesen in der VVB NE-Metallind. in Eisleben; 1958 – 60 Fachschulfernstudium beim Amt für Erfindungs- u. Patentwesen in Berlin, Patent-Ing.; 1964 – 66 Parteiorganisator des ZK u. Sekr. der SED-BPO in der VVB NE-Metallind.; 1967 – 69 Parteiorganisator des ZK u. Sekr. der SED-BPO in der VVB Metallaufbereitung Berlin; 1968 – 73 Fernstudium an der PHS »Karl Marx«, Dipl.-Gesellschaftswiss.; 1970 – 79 pol. Mitarb. der Abt. Maschinenbau / Metallurgie des ZK der SED; 1979 – 83 GD des VEB Kombinat Metallaufbereitung Halle; 1982 – 89 Vors. des BV der Volkssolidarität Halle u. Mitgl. ihres ZV; 1984 – Jan. 1990 Vors. des Rats des Bez. Halle (Nachf. von  Helmut Klapproth); 1985 – Jan. 1990 Abg. des Bezirkstags Halle; seit Jan. 1990 parteilos; 9.1.1990 bis 12.4.1990 in U-Haft in Halle; am 31.5.1990 Anklage wg. »zweifachen Vertrauensmißbrauchs in einem schweren Fall« durch den Bezirksstaatsanwalt Halle.
12.12.1990 vorläufige Einstellung des Verfahrens durch das Bezirksgericht Halle gegen Zahlung einer Geldbuße in Höhe von 10.000 DM; am 29.1.1991 endgültige Einstellung des Verfahrens.

AnH

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