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Konew, Iwan Stepanowitsch

* 28.12.1897, † 21.5.1973
Chef der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Lodejno (Gebiet Kirow); 1916 Militärdienst, 1918 KPR(B), 1918 – 21 Kommissar eines Panzerzugs, einer Schützenbrigade, einer Div. u. des Stabs der Rev. Volksarmee der Fernöstl. Rep.; 1921 als Deleg. des 10. Parteitages der KPR(B); Teiln. an der Niederschlagung des Kronstädter Aufstands; 1921 Kriegskommissar eines Verbandes, 1926 Kdr.-ausbildung an der Militärakad., danach bis 1930 Regt.-, bis 1932 Div.- u. Korpskdr. sowie Befehlshaber einer Armee; 1931 – 34 Mitgl. des Gesamtruss. Zentralexekutivkomitees; 1934 Absolvent der Militärakad. »M. W. Frunse«; 1939 – 52 Kand. des ZK der KPdSU(B); 1940 Kdr. der 2. Selbst. Fernostarmee, 1940 – 41 Oberbefehlshaber des Transbaikal- u. des Nordkaukas. Militärbez.; 1941 – 45 Befehlshaber der 19. Armee u. Oberbefehlshaber versch. Frontabschnitte: Sept./Okt. 1941 u. Aug. 1942 bis Febr. 1943 Oberbefehlshaber der Westfront, ab Okt. 1941 der Kalininfront (Schlacht vor Moskau), ab März 1943 der Nordwestfront, ab Juli 1943 der Steppenfront (Schlacht im Kursker Bogen, Smolensker Schlacht), ab Okt. 1943 der 2. u. von Mai 1944 bis Mai 1945 der 1. Ukrain. Front (Weichsel-Oder-Operation, Berliner Operation); Febr. 1944 Marschall der Sowjetunion.
1945 – 46 Oberkommandierender der Zentralgr. der sowjet. Streitkräfte u. Oberster Kommissar für Österreich; 1946 – 50 u. 1955/56 Oberkommandierender der Landstreitkräfte u. glz. Stellv. des Min. für Verteidigung der UdSSR; 1951 – 55 Oberbefehlshaber des Karpatenmilitärbez.; 1952 – 73 Mitgl. des ZK der KPdSU, 1956 – 60 Erster Stellv. des Min. für Verteidigung der UdSSR u. glz. Oberkommandierender der Vereinten Streitkräfte des Warschauer Vertrags; 1960/61 u. ab 1962 Mitgl. der Gr. der Generalinspekteure des Min. für Verteidigung der UdSSR, 9.8.1961 – 18.4.1962 Oberkommandierender der GSSD (Nachf. von Iwan I. Jakubowski); Abg. des Obersten Sowjets der UdSSR von der ersten bis achten Legislaturperiode; 1944 u. 1945 Held der Sowjetunion, 1970 Held der ČSSR, 1971 Held der Mongol. VR, Held der Ung. VR, Siegesorden; beigesetzt an der Kremlmauer in Moskau.

WlH

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