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Kroske, Gerd

* 4.1.1958
Dokumentarautor und -regisseur

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Dessau; Vater Prof., Mutter Fremdsprachenlehrerin; 1964 – 74 POS; Lehre als Betonwerker; 1979 Abitur, anschl. Arbeit als Telegrammbote u. in der Jugendkultur; 1980 Stud. der Kulturwiss. an der HU Berlin; 1984 – 89 externes Regiestudium an der HFF »Konrad Wolf« in Potsdam-Babelsberg; ab 1987 Autor u. Dramaturg im DEFA-Dokumentarfilmstudio, u. a. bei Filmen von  Helke Misselwitz,  Volker Koepp,  Jürgen Böttcher; SED; erste Regiearbeit »Cassiber«; 1989 Film »Leipzig im Herbst« (mit Sebastian Richter u. Andreas Voigt); 1989 u. 1990 Preis der Internat. Jury beim Leipziger Dokumentarfilmfestival.
Seit 1991 freischaff. Autor u. Regisseur; Filme: »La Villette« (1990), »Nordlicht« (1992), »Kurzschluß« (1993), »Kurt oder Du sollst lachen« (1992), »Vokzal – Bahnhof Brest« (1993 / 94), »Neues Deutschland« (1993); 1995 Grand Prix de Cinema du reél Paris; 1996 Gründung einer eigenen Produktionsfirma »realistfilm« in Berlin; Filme: »Galera« (1996 / 1997), »Der Boxprinz« (1999 / 2000), »Autobahn Ost« (2004), »Die Stundeneiche« (2006), »Wollis Paradies« (2007) u. Trilogie über Leipziger Straßenkehrer in der Nachwende-Zeit: »Kehraus« (1990), »Kehrein, Kehraus« (1996 – 97), »Kehraus, wieder« (2006); 1997 Grand Prix Festival Int. de Cine Independiente de Barcelona (Spanien); 1999 Runner up Price beim Internationalen Filmfestival Yamagata (Japan); 2000 Prix du Longmetrage Nyon (Schweiz); 2008 Spezial Mentions Cinema du reél Paris.

GuA

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