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Kuppe, Gerlinde

* 19.10.1945
SPD-Politikerin, stellv. Ministerpräsidentin von Sachsen-Anhalt

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Görlitz; EOS Juliot-Curie in Görlitz, 1964 Abitur; 1964 – 69 Studium der Chemie an der MLU Halle-Wittenberg, Dipl.; 1969 – 72 Forschungsstudium an der MLU, 1972 Prom. zum Dr. rer. nat.; 1972 – 72 wiss. Ass. am Biochem. Inst. der MLU; 1974 – 78 wiss. Mitarb. im VEB Rationalisierung Halle; 1978 – 94 Laborltr. an der Med. Fak. der MLU in Halle; 1989 SDP, dann Mitgl. des SPD-Landesvorst. Sachsen-Anh.; März-Okt. 1990 Abgeordn. der Volkskammer.
Seit 1990 MdL Sachsen-Anh.; 1990 – 94 stellv. Vors. der SPD-Frakt., 2002 – 06 gesundheitspol. Sprecherin; 1991 habil. an der MLU Halle; 1994 – 2002 stellv. Ministerpräsidentin von Sachsen-Anh.; 1994 – 98 Ministerin für Arbeit, Soziales u. Gesundheit; 1998 – 2002 Ministerin für Arbeit, Frauen, Gesundheit u. Soziales; seit 2006 Ministerin für Gesundheit u. Soziales des Landes Sachsen-Anh.
Geb. in St. Petersburg; ab 1915 Berufssoldat; 1921 – 29 Truppenoffz.; 1928 KPdSU; bis 1932 Frunse-Militärakad.; ab 1932 im Stab des Militärbez. Weißrußland; ab 1935 Stabschef eines Schützenkorps; 1938 Studium an der Gen.-Stabsakad. u. dort 1938 – 40 Taktiklehrer; ab 1940 Abt.-Ltr., dann stellv. Chef der Operationsabt. des Gen.-Stabs; ab 1941 Hoher Stabschef.
Juni – Okt. 1945 Chef des Stabs der SMAD; Gen.-Oberst; anschl. stellv. Oberbefehlshaber der sowj. Truppen in Österreich; 1949 kurzz. Chef des GRU; 1949 – 56 u. 1961 – 63 Chef der Kriegsakad. des Gen.-Stabs; 1956 – 61 stellv. Chef des Gen.-Stabs u. stellv. Chef der Lehrverw. des Gen.-Stabs; ab 1961 höhere Kommandoposten; 1965 Held der Sowjetunion; ab 1968 Inspekteur-Berater im Verteidigungsmin. der UdSSR; Armee-Gen.; viermal Lenin- u. Rotbannerorden; gest. in Moskau.

Publ.: Die Bedeutung klinisch.-neurochem. u. -immunolog. Untersuchungen bei Erkrankungen des Nervensystems. Halle 1991. HME
JaF

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