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Laabs, Hans-Joachim

* 1.4.1921, † 8.7.2009
Bildungsfunktionär, Hauptdirektor des Verlages Volk u. Wissen

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Regenwalde (Hinterpomm./Resko, Polen), aufgew. in Kolberg (Pommern); Vater Bäckermstr.; Volksschule, Gymnasium, 1939 Abitur; Sept. 1939 NSDAP; RAD u. Wehrmacht; Frontbewährung wegen »kommunist. Umtriebe u. Zersetzung der Wehrkraft«; Kriegsgefangenschaft in den USA.
1945 Rückkehr nach Dtl.; Neulehrer in Hornkaten (Krs. Ludwigslust); 1946 SED; 1947 Ltr. der Grund- u. Oberschule Grabow (Mecklenb.); 1948 Krs.-Schulrat in Ueckermünde; 1949 Stadtschulrat in Schwerin; 1950 Ltr. der HA Erziehung u. Unterricht im Volksbildungsmin. des Landes Mecklenb.; 1950 Minister für Volksbildung des Landes Mecklenb. (Nachf. von  Gottfried Grünberg); 1952 – 54 Staatssekr. u. stellv. Minister für Volksbildung, 1954 Min. (Nachf. von  Elisabeth Zaisser); 1958 Amtsenthebung u. strenge Rüge wegen »Revisionismus«; 1958 – 63 Bez.-Schulrat in Frankfurt (Oder); 1964 Prom. zum Dr. paed. an der APW über Schulreformen in Westafrika; 1963 – 73 Stellv. des Hauptdir. des Verlags Volk u. Wissen, 1973 – 81 Hauptdir.; 1973 – 82 Ltr. des Bereichs internat. Bildungspol. der APW; 1979 VVO; 1981 Ernennung zum Prof. für Internat. Bildungspolitik an der APW; 1982 Ruhestand; gest. in Schöneiche (b. Berlin).

Publ.: Pädagogisches Wörterbuch. Berlin 1987; Wie wurde einer Minister? In: Borchardt, J., Konieczny, B. (Hrsg.): Zwischen Hoffnung u. Verzweiflung. Schwerin 1995.
BRB

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