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Lang, Lothar

* 20.3.1928, † 20.7.2013
Kunstwissenschaftler

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Werdau (Sachsen); nach 1945 kurze Zeit Lehrer; Studium der Kunstgeschichte, Geschichte u. Pädagogik; Doz. an der PH Potsdam u. am Inst. für Lehrerweiterbildung Berlin; seit 1957 Kunstkritiken für die Ztschr. »Weltbühne«; 1962 – 73 Ltr. des Kunstkabinetts am Inst. für Lehrerweiterbildung Berlin-Weißensee, dann Berlin-Pankow; hier erhielten viele junge Künstler ihre erste Ausstellungsmöglichkeit; ab 1964 Hrsg. der »Marginalien«, Ztschr. für Buchkunst u. Bibliophilie; 1965 – 73 Hrsg. von 20 Drucken der Kabinettspresse; ab Ende der 60er Jahre freischaff.; nach 1970 – 90 Dir. des Museums Schloß Burgk; dort Aufbau des Exlibriszentrums der DDR; verantw. für den Beitrag der DDR auf der documenta 6, Kassel 1977; seit 1978 gem. mit  Hans Marquardt Hrsg. der Grafik-Edition im Reclam-Verlag Leipzig; Vorstandsmitgl. der Pirckheimer-Ges.; Sammler; gest. in Grünheide bei Berlin.

Publ.: Das Bauhaus. Berlin 1965; 1962 – 67 5 Jahre – 50 Ausstellungen Almanach Kunstkabinett am Inst. für Lehrerweiterbildung Berlin-Pankow; 1967; Begegnungen im Atelier. Berlin 1975; Malerei u. Grafik in der DDR. Leipzig 1978; Der Grafiksammler. Berlin 1979; Künstler in Berlin. 1979; Berliner Montmartre – Künstler vom Prenzlauer Berg. Berlin 1991; Von Hegenbarth zu Altenbourg. Buchillustration u. Künstlerbuch in der DDR. Stuttgart 2000; Briefwechsel 1965 – 1986. Leipzig 2008 (mit G. Altenbourg); Ein Leben für die Kunst. Erinnerungen. Leipzig 2009.
Sek.-Lit.: Glückwünsche für L. L. (Texte von H. Metzkes, H. Vent, J. Schieferdecker, D. Goltzsche, H. Pätzke). In: Marginalien (1988) 1; Lang, E.: Veröff. von L. L. Bibl. In.: Marginalien (1988) 1.
AnS

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