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Lanius, Karl

* 3.5.1927, † 21.7.2010
Physiker

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Berlin; Vater Lithograph u. hauptamtl. KPD-Funktionär, Mutter Sekretärin im ZK der KPD; Lehre als Werkzeugmacher; zeitw. in einem Gestapo-Arbeitslager inhaftiert.
1945 Studium des Maschinenbaus an der TH Berlin-Charlottenburg, dann Physikstudium an der HU Berlin; SED; seit 1952 Mitarb. des Inst. (anfangs Forschungsstelle) für Hochenergiephysik der DAW in Zeuthen (b. Berlin); 1962 – 72 u. 1976 – 88 dessen Dir.; 1957 Prom.; 1962 Habil.; ab 1964 Prof. mit Lehrauftrag an der HU Berlin; 1967 NP; 1969 Ord. Mitgl. der DAW; 1969 – 72 Ltr. des Forschungsber. Mathematik / Physik der DAW; 1973 – 76 Vizedir. des Vereinigten Kernforschungszentrums in Dubna (UdSSR); 1988 – 90 wiss. Mitarb. am Centre Européen pour la Recherche Nucléaire in Genf (Nachf. von  Robert Rompe); danach Rentner; Mitgl. der Leibniz-Sozietät.
Hauptarbeitsgebiete: Physik der kosm. Strahlung u. der Elementarteilchen. Gest. in Königs Wusterhausen b. Berlin.

Publ.: Physik der Elementarteilchen. Berlin 1981; Mikrokosmos – Makrokosmos. Berlin 1989; Weltbilder. Eine Menschheitsgeschichte. Leipzig 2005.
HoK

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