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Laux, Karl

* 26.8.1896, † 27.6.1976
Musikwissenschaftler

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Ludwigshafen; Vater Eisenbahninspektor; 1902 – 06 Volksschule, 1906 – 14 Gymnasium; 1914 Soldat; 1917 – 19 brit. Gefangenschaft; 1919 – 26 Studium der Musikwiss. an der Univ. Heidelberg, 1925 Prom.; seit 1922 auch Musikkritiker u. Doz. an der Musik- sowie der VHS Mannheim; 1926 – 34 Musikred. an der »Neuen Badischen Landesztg.« Mannheim, 1934 – 45 an den »Dresdner Neuesten Nachrichten«; 1936 bis 1948 zugl. Doz. am Konservatorium in Dresden.
1945 – 48 Ref. für Musik u. Theater, dann Ministerialrat in der Landesreg. Sachsen; 1946 KPD/SED; Mitgl. des KB; 1948 – 51 Musikred. der »Tägl. Rundschau«; 1951 Chefred. von »Musik u. Ges.«; 1951 Dir. u. Prof. der Dresdener Akad. für Musik u. Theater; Ausbau der Akad. unter seiner Ltg. zur HS für Musik; 1957 – 63 deren Rektor (Nachf. von  Fidelio F. Finke); 1952 Vors. der KB-BL Dresden; 1956 Präs. der Schumann-Ges.; 1951 Gründungsmitgl. des VdK; 1951 – 59 Mitgl. des VdK-Zentralvorst.; 1965 – 72 Vors. des Bez.-Verb. Dresden; 1958 – 63 Abg. der Volkskammer; 1963 em.; 1971 VVO; gest. in Dresden.
Forschungen u. Publ. über zeitgenöss. Musiker u. die Musikgeschichte Dresdens.

ToM

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