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Legge, Petrus

* 5.10.1882, † 9.3.1951
Katholischer Bischof

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Brakel (Westf.); 1903 Abitur in Warburg; 1904 – 07 Studium der Theol. in Würzburg u. Paderborn, 1907 Priesterweihe in Paderborn; 1907 – 11 Vikarieverweser in Gerbstedt (Mansfelder Land); 1911 – 21 Vikar in Halle; 1921 – 32 Propst in Magdeburg u. Kommissar für den sächs. Teil des Erzbistums Paderborn; Sept. 1932 Ernennung zum Bischof von Meißen mit Sitz in Bautzen; Okt. 1935 Verhaftung durch die Gestapo u. U-Haft, Nov. 1935 Verurteilung in Berlin zu einer Geldstrafe wegen »Devisenvergehens«; Aufenthaltsverbot für die Diözese Meißen, »Exil« in Paderborn; Mai 1937 Rückkehr nach Bautzen u. Wiederaufn. des Bischofsamts.
1946 Befürwortung des Volksentscheids zur Enteignung in Sachsen; gest. in Bautzen.

Sek.-Lit.: Mitzscherlich, B.: Diktatur u. Diaspora. Das Bistum Meißen 1932 – 1951. Paderborn 2005.
BeS

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