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Lenz, Klaus

* 22.3.1940
Jazzmusiker

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Berlin; spielt bereits in der Schulzeit Trompete; Ausbildung am Konservatorium der späteren HS für Musik »Hanns Eisler« in Berlin; erste spielprakt. Erfahrungen in den Orchestern von Eberhard Weise u. Max Reichelt; Absolvent der Musikschule Berlin-Friedrichshain; seit Anfang der 60er Jahre als Trompeter, Arrangeur, Komponist u. Bandleader Pionier des Rock-Jazz in der DDR; ab 1961 eigenes »Quintett 61«; 1962 – 69 Klaus-Lenz-Sextett mit wechselnden Besetzungen (u. a. Klaus-Lenz-Combo) u. Orchester Klaus Lenz, u. a. mit  Horst Krüger,  Ernst-Ludwig Petrowsky,  Manfred Schulze, Peter Baptist,  Konrad Bauer,  Günther Fischer, Henning Protzmann,  Reinhard Lakomy u.  Ulrich Gumpert; Sänger waren u. a.  Uschi Brüning,  Christiane Ufholz,  Manfred Krug u.  Henry Kotowski; 1963, 1965 u. 1968 Ltr. einer All Star Big Band des DDR-Jazz; 1967 Zusammenarbeit mit Streichern (»Konzert der leisen Töne«); 1970 spaltet sich von der Klaus Lenz Big Band die Jazz-Rock-Band SOK ab; 1970 LP »Klaus Lenz für Fenz«; 1973 Verschmelzung der Klaus Lenz Big Band u. der Modern Soul Band (Ltg.:  Gerhard Laartz) mit Uschi Brüning als Sängerin zur Modern Soul Big Band (LP »Klaus Lenz – Modern Soul Big Band«, 1974); 1974 neue Bigband-Besetzung mit Musikern der Sieghart-Schubert-Formation; 1975 LP »Klaus Lenz Big Band«, 1976 LP »Aufbruch«; 1977 Teiln. am Festival des Pol. Liedes; Musik zu Fernsehfilmen u. Theaterstücken (u. a. »Joaquín Murieta«, »König Jörg«, »Maß für Maß«); 1977 LP »Wiegenlied« (erschienen in der Bundesrep. Dtl., Aufn. vom Rundfunk der DDR, 1976); 1978 Übersiedlung in die Bundesrep. Dtl.; zum 60. Geburtstag spontane Session mit Lakomy, Petrowski u. a.; lebt als Restaurator u. Antiquitätenhändl. in Manel (b. Köln).

RaB

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Redaktionsschluss: Oktober 2009. Eine kontinuierliche Aktualisierung der Biographien kann von den Herausgebern nicht gewährleistet werden. Soweit bekannt, werden Sterbedaten in regelmäßigen Abständen nachgetragen. Änderungs- und Korrekturwünsche werden von den Herausgebern des Handbuches geprüft und ggfl. eingearbeitet.
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