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Lewek, Christa

* 19.1.1927, † 27.3.2008
Oberkirchenrätin

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Leipzig als Tochter eines Pfarrers u. Mitgl. der Bekennenden Kirche; nach dem Abitur 1946 – 51 Studium der Philol. an der Univ. Leipzig; anschl. dort wiss. Assistentin; CDU; ab 1952 zunächst Hauptref. in der HA des Min.-Rats »Verbindung zu den Kirchen« (Ltr.  Otto Nuschke), nach Auflösung der Abt. bis 1957 persönl. Ref. des stellv. Min.-Präs. Otto Nuschke (1957); 1958 stellv. Cheflektorin in der Ev. Verlagsanstalt; 1959 Austritt aus der CDU; 1958 – 69 Kirchenrätin bzw. Oberkirchenrätin in der Kirchenkanzlei der EKD für das Gebiet der DDR; 1969 – 88 Oberkirchenrätin u. stellv. Ltr. des Sekr. des Bunds der Ev. Kirchen in der DDR (BEK); Ref. des Aussch. »Kirche u. Ges.« u. Vors. der Arbeitsgr. »Menschenrechte« des BEK (mit  Günter Krusche u.  Manfred Stolpe); gleichz. Mitgl. der Entw.-Kommission des Ökumen. Rats der Kirchen u. Mitgl. der Kommission der Kirchen für Internat. Angelegenh.; 1979 – 87 Präs. des Menschenrechtsprogramms der Kirchen zur Verwirklichung der Schlußakte von Helsinki; 1988 Ruhestand; 1989 Dr. h. c. der WPU Rostock; gest. in Berlin.

Sek.-Lit.: Heise, J. (Hrsg.): Ch. L. Kompetent u. unbequem. Eine Frau im Bund der Evangelischen Kirchen der DDR. Berlin 2007.
EhN

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