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Lonscher, Erhard

* 28.7.1925, † 28.6.2013
NDPD-Funktionär

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Patschkau (Oberschles. / Paczkow, Polen); Mutter Hausangestellte; aufgew. beim Großvater (Schmiedemstr.); 1940 – 43 Lehrerbildungsanstalt; 1943 NSDAP; 1943/45 Wehrdienst (Fähnrich u. Flugzeugführer); 1945 sowj. Kriegsgefangenschaft, Zentr. Antifa-Schule in Rjasan u. Ogre, Assistent.
1949 Rückkehr nach Dtl.; NDPD; 1949 – 52 Mitgl. des Landesvorst. Berlin der NDPD; ab 1952 hauptamtl. Mitarb. ihres PV; Ltr. der Abt. LPS, anschl. Ltr. der Hauptabt. Pol. Studium (Prop.); 1951 – 54 Fernstudium an der DASR Potsdam, Dipl.-Staatswiss.; 1963 – 66 Rektor der HS für Nat. Pol. (Zentr. Parteischule der NDPD) in Waldsieversdorf (Krs. Strausberg) (Nachf. von Wilhelm Funder); 1963 – Jan. 1990 Mitgl. des Hauptaussch. der NDPD u. seines PV bzw. Präs.; 1966 – 73 Vors. des Bez.-Verb. Halle (Nachf. von Max Schneider) u. Abg. des Bez.-Tags; 1973 – 85 Sekr. des Hauptaussch. u. bis 1990 Mitgl. seines Sekr.; 1976 – 86 Abg. der Volkskammer; Stellv. des Vors. des Aussch. für Industrie, Bauwesen u. Verkehr; 1985 – März 1990 Dir. der Zentr. Parteischule der NDPD (Nachf. von Edgar Neupert) bzw. verantw. Objektltr.; ab 1974 Mitgl. des Zentralvorst. der DSF u. des Präs. des Solidaritätskomitees der DDR; ab 1962 Mitgl. des Präs. der Dt.-Arab. Ges., ab 1976 Mitgl. des Präs. bzw. Vizepräs. des Freundschaftskomitees DDR – Syrien; 1990 Rentner; März 1990 Mitgl. beim Bund Freier Demokraten, Sommer 1990 Austritt wegen des Beitritts des BFD zur FDP.
Nach 1990 Mitgl. des Berliner Alternativen Geschichtsforums.

Publ.: Die histor. Gesetzmäßigkeit des Überganges vom Kap. zum Soz. Berlin 1958.
HME

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