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Löschau, Siegbert

* 13.12.1929
Minister für chemische Industrie

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Weißig (b. Freital) (Sachsen); Vater Derher; Volksschule; Lehre als Zimmermann; 1946 SED; 1948 ABF, Abitur, Studium der Chemie an der TH Dresden, 1952 Dipl.-Chemiker, anschl. Ass. an der TH Dresden; 1952 – 54 Mitarb. im ZK der SED, 1954 Forschungsgruppenltr., Haupttechnologe, 1960 Hüttendir. im VEB Mansfeld-Kombinat »Wilhelm Pieck« in Eisleben; Prom. zum Dr.-Ing. an der Bergakad. Freiberg; 1961 / 62 Stellv. des Ltrs. für Produktion u. Technik in der HA Chemie des VWR; 1963 – 65 Werkdir. der VEB Leuna-Werke »Walter Ulbricht«; 1962 – 1965 Mitgl. der SED-BL Halle; 1965 – 66 Minister für chem. Ind. (Nachf. von Heinz Müller); 1963 Kand., 1964 / 65 Mitgl. des ZK der SED, auf der 13. Tagung des ZK der SED im Sept. 1965 wg. »unwürdigen Verhaltens« aus dem ZK der SED ausgeschlossen, anschl. »Bewährungsauftrag« in der chem. Ind., später HA-Ltr. Forschung im VEB Synthesewerk Schwarzheide.

AnH

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