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Lück, Thomas

* 14.2.1943
Schlagersänger

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Dranske (Rügen); eingeschult in Dessau, 1952 Umzug nach Berlin; Lehre als Elektromechaniker; 1961 Beginn der musikal. Karriere als Refrainsänger beim Manfred-Lindenberg-Quintett, 1962 Bekanntschaft mit  Andreas Holm bei einem Talente-Wettbewerb; 1964/65 während des Wehrdienstes bei der NVA Mitgl. des Erich-Weinert-Ensembles, Mikrophonproben beim Rundfunk; 1965 erste Rundfunkaufnahme »Nimm den Nachtzug«, 1966 erster TV-Auftritt »Hallo Fräulein Sonnenschein«, erfolgreichste Titel: »Kunigunde« (1975), »Wo kommt der Schnee auf dem Kilimandscharo her« (1976, 3. Platz beim »Coup de Europe« 1977 in Villach); ab 1968 Tourneeprogramm »Musikexpress«, erste Zusammenarb. mit Andreas Holm, 1969 Duett »Am Märchenbrunnen«; 1969 – 74 Rollen in versch. Fernsehfilmen u. TV-Programmen, Hauptrolle im DEFA-Lustspiel »Liebesfalle«; 1974 LP »Aurora Lacasa, Thomas Lück«, 1978 LP »Thomas Lück«, ab 1983 in Zusammenarb. mit  Dieter Birr u. Peter Meyer von den »Puhdys« unter dem Einfluß der Neuen Dt. Welle Prod. einiger New-Wave-lastiger Songs, u. a. die Rundfunktitel »Mannequin« u. »Kurschatten«; insg. 23 Singles bei Amiga.
1990 Einbruch der Karriere, Ltr. eines Flohmarkts in Borken; 1997 erster Nachwende-Auftritt in der MDR-Sendung »Wiedersehen macht Freude«, musikal. Neuanfang mit Andreas Holm im Duo Holm & Lück, einige TV-Auftritte, 2004 gemeinsame Moderation des »Langen Samstags« im MDR-Fernsehen, 2001 Gründung eines Fanclubs des Duos; CDs »Das Beste von Holm u. Lück« (2000), »Jubiläumsparty« (2002, anläßl. des 40. Bühnenjubiläums).

JaW

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