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Berger, Karl-Heinz

* 28.7.1928, † 25.11.1994
Schriftsteller, Übersetzer

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Köln; Vater Angest., Mutter Schneiderin; nach dem Abitur 1947 – 52 Studium der Germanistik, Geschichte u. Anglistik an der HU Berlin, u. a. bei  Alfred Kantorowicz; 1952 – 57 Lektor im Verlag Neues Leben; 1957 / 58 Studium am Lit.-Inst. »Johannes R. Becher« in Leipzig; gehörte 1956 zum »Donnerstagskreis«, einer Gruppe junger, kritischer Intellektueller um den Lit.-Wissenschaftler Fritz J. Raddatz; infolgedessen vom MfS jahrelang in verschiedenen OV erfasst (OV »Stachel«, OV »Zersetzer«, OV »Literatur«); nach dem Rauswurf aus Verlag u. Lit.-Inst. ab 1958 freier Schriftsteller, Lektor u. Übersetzer u. a. der Werke von Conan Doyle u. Mark Twain; das eigene Werk umfasst Romane, Kinder- u. Jugendbücher, romanhaft angelegte Biografien über J. G. Fichte (1953) u. G. E. Lessing (1956), zudem gab er Anthologien heraus u. schrieb Drehbücher für den DFF; seit 1969 zahlr. Kriminalromane für die »DIE (Delikte-Indizien-Ermittlungen)-Reihe«; benutzte auch die Pseudonyme »K. Heinz« u. »Charles P. Henry«; gest. in Berlin.

Publ.: Robin Hood, der Rächer v. Sherwood. Berlin 1968; Die Wohnung oder Auswege ins Labyrinth. Berlin 1976; Im Labyrinth oder Spaziergänge in zwei Landschaften. Berlin 1984; Was ich weiß, macht mich heiß. Berlin 1992.
Sek.-Lit.: Walther, J.: Sicherungsbereich Lit. Schriftst. u. Staatssicherheit in der DDR. Berlin 1996.
ChK

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