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Macke, Wilhelm

* 14.9.1920, † 20.2.1994
Physiker

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Hannover, dort 1938 Abitur; anschl. Arbeits- u. Kriegsdienst; 1943 – 47 Studium der Physik in Leipzig (u. a. bei  Friedrich Hund) u. Göttingen, dort 1947 Dipl. in Math.
1947 – 52 wiss. Ass. am Max-Planck-Inst. für Physik in Göttingen, dort 1949 Prom. bei Werner Heisenberg; 1950 / 51 Lehrstuhlvertretung für theoret. Physik an der TH Hannover; 1952 – 54 Prof. am Instituto de Fisica Teórica in São Paulo (Brasilien); 1953 Habil. an der TH Hannover.
1954 Berufung zum Prof. u. Dir. des Inst. für theoret. Physik an der TH Dresden, 1955 – 59 Dekan der neugegr. (bis 1962 bestehenden) Fak. für Kerntechnik u. 1959 – 66 Dir. des Inst. für Allg. Kerntechnik an der TU Dresden.
1968 Übersiedl. in die Bundesrep. Dtl.; Prof. für Theor. Physik an der TH Hannover; 1969 – 90 Gründungsprof. für Physik an der Johannes-Kepler-Univ. Linz (Österreich); gest. in Linz.
M. trug maßgebl. zum Aufbau einer spezif. Kerntechnik-Ausbildung u. zur Profilierung der theoret. Physik in der DDR bei, u. a. mit anerkannten Beiträgen zur Theorie des entarteten Elektronengases und zur Hochenergiephysik sowie als Autor eines mehrbändigen Lehrbuchs (Leipzig 1958 / 63).

HoK

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