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Mangold, Ernst

* 5.2.1879, † 10.7.1961
Tierernährungswissenschaftler

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Berlin; Vater Gymnasialprof.; Gymnasium; 1897 – 1903 Studium der Med. u. Naturwiss. an den Univ. Gießen, Jena u. Leipzig; ärztl. Approbation u. Prom. zum Dr. med. mit einer Diss. über die postmortale Erregbarkeit der Muskeln; nach Assistenzzeit am Physiolog. Inst. der Univ. Jena 1905 Prom. zum Dr. phil. zool. bei Ernst Haeckel; 1906 Habil.; 1906 – 12 Privatdoz. an den Univ. Jena, Greifswald u. Freiburg; 1912 – 23 a. o. Prof. an der Univ. Freiburg, unterbrochen durch Kriegsdienst; 1923 – 35 ord. Prof. u. Dir. des Inst. für Tierphysiol. der Landw. HS Berlin; 1927 Mitgl. der Leopoldina; 1931 – 33 Rektor der Landw. HS Berlin; 1935 – 45 ord. Prof. u. Dir. des Inst. für Tierernährung der Landw.-Gärtner. Fak. der Univ. Berlin; ab 1942 nebenamtl. Oberstabsarzt.
Jan. 1946 bestätigt als ord. Prof. mit Lehrstuhl für Ernährungsphysiol. der Haustiere, Dir. des Inst. für Tierernährungslehre u. stellv. Dir. des Inst. für Veterinärphysiol. der HU Berlin; 1949 Ord. Mitgl. der DAW; 1950 NP; 1950 u. 1954 Dr. h. c. der HU Berlin; 1951 Ord. Mitgl. der DAL; 1952 Dr. h. c. der MLU Halle.
E. M. gilt als Nestor der Tierernährungslehre u. Ernährungsphysiol. der Haustiere; zahlr. Preise u. Ehrenmitgl. in wiss. Ges.; ab 1950 Hrsg. der Ztschr. »Archiv für Tierernährung«; mehr als 500 Publ. zur allg. u. vergleichenden Organphysiol., insbes. zur Physiol. der Ernährungsfunktionen landw. Nutztiere u. zur biolog. Wertigkeit u. Verdaulichkeit von Futtermitteln.

Publ.: Die Verdauung bei den Nutztieren. Berlin 1950; Das Eiweiß in der Geflügelernährung. Berlin 1951.
Sek.-Lit.: Chronik des Inst. für Tierernährungslehre der HU Berlin. Berlin 1954 (mit Bibl.); Fs. für E. M. Berlin 1954.
SiK

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