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Manneberg, Werner

* 19.6.1923, † 11.12.2000
Vorsitzender des Rats des Bezirks Cottbus, 1. Vizepräsident des Städte- u. Gemeindetags

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Breslau (Wrocław / Polen); Vater Gewerbetreibender, Mutter Verkäuferin; Volksschule; 1937 – 43 kaufm. Lehre u. Arbeit als Handlungsgehilfe in einer Breslauer Textilgroßhandlung; antifasch. Arbeit; im Aug. 1943 wg. »Zugehörigkeit zur bündischen Jugend« verhaftet u. bis Sept. 1943 in Polizeihaft, anschl. bis April 1945 im KZ Buchenwald inhaftiert.
1945 KPD, 1946 SED; 1945 – 49 Sekr. des Landrats in Döbeln; 1949 / 50 Kreisrat für Inneres beim Rat des Krs. Döbeln; 1950 Instrukteur in der Abt. Staatl. Organe der SED-LL Sachsen; 1951 Lehrgang an der SED-LPS Sachsen; Jan. / Febr. 1952 pers. Referent des Ministerpräs. von Sachsen  Max Seydewitz; anschl. Instrukteur der Abt. Staatl. Organe des ZK der SED; 1952 – 59 Vors. des Rats des Bez. Cottbus; 1956 / 57 Studium an der PHS des ZK der KPdSU in Moskau; im Juni 1959 als Vors. des Rats des Bez. Cottbus abgelöst, da er »mit der Entwicklung und mit den ständig wachsenden Forderungen nicht Schritt hält«; 1952 – 59 Vors. des DSF-Bezirksvorst. Cottbus; 1959 – 62 Vors. des Rats des Krs. Neustrelitz; 1962 – 1974 1. Vizepräs. des Städte- u. Gemeindetags der DDR; 1969 – 88 Mitgl. des Nationalrats der NF; 1974 – 1988 stellv. Generalsekr. u. Mitgl. des Präsidiums der Liga für Völkerfreundschaft; 1975 Vizepräs. der Freundschaftsgesell. DDR – Portugal; 1988 Stern der Völkerfreundschaft in Silber; gest. in Berlin.

AnH

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Redaktionsschluss: Oktober 2009. Eine kontinuierliche Aktualisierung der Biographien kann von den Herausgebern nicht gewährleistet werden. Soweit bekannt, werden Sterbedaten in regelmäßigen Abständen nachgetragen. Änderungs- und Korrekturwünsche werden von den Herausgebern des Handbuches geprüft und ggfl. eingearbeitet.
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