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Maske, Henry

* 6.1.1964
Leistungssportler (Boxen)

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Treuenbrietzen; Vater Kranschlosser, Mutter Lohnbuchhalterin; KJS; seit 1973 aktiver Boxsportler, zunächst BSG Motor Ludwigsfelde, ab 1977 ASK Vorwärts Frankfurt (Oder) (Trainer: Hans Hörnlein, ab 1982  Manfred Wolke); 1977 Spartakiadesieger; 1978, 1980 u. 1981 DDR-Nachwuchsmstr.; bis 1990 Angeh. der NVA, Obltn.; Sportstudium; 1985, 1987 u. 1989 EM; 1985 Weltcup-Sieger; 1986 Vize-WM; 1989 WM Halbschwergewicht; 1988 Olympiasieger; März 1990 – 96 Berufsboxer, somit erster Profiboxer der DDR.
1993 – 96 IBF-WM; 1993 Sportler des Jahres; 1999 Gründung des »Henry Maske Fonds e. V.« zur Unterstützung sozial schwacher Kinder u. Jugendlicher; 2001 Bundesverdienstkreuz; 1995 u. 2004 »Goldene Henne«; Juli 2006 Ankündigung eines Comebacks nach zehn Jahren Wettkampfpause gegen seinen WM-Bezwinger Virgil Hill; 2007 Bambi u. »Comeback des Jahres«; 2008 Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westf.; lebt in Overath (b. Köln); betreibt mehrere Filialen einer amerikan. Schnellimbißkette.

Publ.: Nur wer aufgibt, hat verloren. Autobiogr. Bergisch-Gladbach 2006 (mit D. Vetten).
Sek.-Lit.: Weise, K.: H. M. Auf eigene Faust. Der Weg zum Champion. Berlin 1996.
KlG; OWR

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