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Matthes, Klaus

* 20.1.1931, † 9.3.1998
Mathematiker

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Berlin; nach dem Abitur 1948 – 54 Studium der Mathematik an der HU Berlin; hier 1958 Prom. mit der Arbeit »Über eine Verallgemeinerung des Lebegueschen Integralbegriffs« bei  Heinrich Grell u.  Kurt Schröder; 1956 – 61 Assistent an der HU Berlin; 1961 – 62 Mitarb. am Inst. für Angewandte Mathematik u. Mechanik der DAW zu Berlin; 1963 Habil. mit der Arbeit »Über die Ausdehnung positiver linearer Abbildungen« bei Willi Rinow u.  Rolf Reißig an der HU Berlin;
1964 – 68 Prof. an der FSU Jena; 1969 bis zur Auflösung der Akad.-Inst. am 31.12.1991 am ZI für Mathematik u. Mechanik der DAW bzw. der AdW der DDR, ab 1981 am Inst. für Mathematik bzw. dem späteren Karl-Weierstraß-Inst. für Mathematik der AdW tätig; 1973 – 91 Dir. des Inst. (Nachf. von Kurt Schröder); 1971 NP; 1974 Korr. Mitgl., 1980 – 92 Ord. Mitgl. der AdW; gest. in Berlin.
Arbeitsgebiete: Algebra, Analysis.

Publ.: Unbegrenzte teilbare Punktprozesse. 1974 (mit J. Kerstan); Verallgemeinerungen der Erlangeschen u. Engsetschen Formeln. 1967 (mit Dieter Koenig); Infinitely divisible point processes. Wiley, Chichester 1978 (mit Johannes Kerstan, russ. Moskau 1982).
AnV

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