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Mecklinger, Ludwig

* 14.11.1919, † 22.6.1994
Minister für Gesundheitswesen

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Buchdorf (b. Donauwörth); Vater Glaser; Gymnasium in Eichstätt (Bayern); 1938 RAD; 1939 – 45 Studium der Med. in Leipzig, Hamburg u. Berlin, dort 1945 Prom.; Wehrmacht, zul. Unterarzt; 1945 amerik. Kriegsgefangenschaft im Lager Traunstein.
Herbst 1945 ärztl. Praxis in Bayern; 1945/46 KPD/SED; 1945 – 47 in der Provinzialverw. Sachsen-Anh. für Seuchenbekämpfung zuständig; 1947/48 Mitarb. des Landesgesundheitsamts u. 1948 – 52 im Min. für Arbeit u. Gesundheit von Sachsen-Anh.; 1949 – 54 Jura-Fernstudium an der DASR Potsdam; 1952 – 55 stellv. Vors. des ZA des DRK; 1955 – 57 stellv. Chef des Med. Dienstes der KVP bzw. NVA; 1957 – 64 Ltr. der militärmed. Sekt. der EMAU Greifswald, Oberst; 1959 – 64 nebenamtl. Ltr. der Abt. für Sozialhygiene des Hygiene-Inst. der EMAU Greifswald; hier 1963 Habil.; 1964 Prof. mit Lehrauftrag, Prorektor für Militärmed.; 1964 – 69 stellv. Min. für Gesundheitswesen; 1969 – 71 Staatssekr. u. 1. stellv. Minister für Gesundheitswesen; 1971 – 89 Minister für Gesundheitswesen (Nachf. von  Max Sefrin); 1972 VVO; 1981 – März 1990 Abg. der Volkskammer; ab 1976 Kand., 1986 – 89 Mitgl. des ZK der SED; Jan. 1989 als Minister »auf eigenen Wunsch« abberufen; gest. in Berlin.

Publ.: Gesundheitsschutz u. soziale Betreuung der Bürger. Berlin 1974 (zus. mit H. Kriewald u. R. Lämmel); Für Frieden u. Gesundheit. Dresden 1984.
PeS

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