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Mehnert, Gerhard

* 14.12.1914, † 20.7.1983
Chefredakteur »Das Hochschulwesen«, Vizepräsident der Liga für Völkerfreundschaft

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Leipzig; Vater Lithograph, Mutter Hausangest.; Volksschule; 1925 – 34 Thomas-Gymnasium, Abitur; 1931 KJVD; 1931 – 33 Agit.-Prop.-Ltr. des KJVD Leipzig-Süd u. Mitte; ab 1933 illeg. Arbeit; Mai – Okt. 1934 RAD; 1934 – 36 Werkstud. für Orientalistik, Publizistik u. Wirtschaftswiss. an der Univ. Leipzig; dort Ltr. einer Widerstandsgr.; Juli – Sept. 1935 u. Dez. 1936 – Okt. 1938 U-Haft, Verurteilung wegen »Vorber. zum Hochverrat«, Haftanstalten in Leipzig u. Dresden, danach unter Polizeiaufsicht; Ausschl. vom Studium u. Publikationsverbot; freiberufl. Tätigkeit; Jan. – April 1939 Ausbildung zum engl. Dolmetscher u. Stenografen an der Dolmetscherschule Leipzig; Kontakte zur Widerstandsgr. Herbert Bochow; Mai / Juni 1939 Sekr. bei Gerhart Hauptmann; freiberufl. in Berlin tätig; Okt. 1940 – 45 Wehrdienst, Uffz; 1945 Ltr. einer illeg. NKFD-Gruppe in seiner Komp.; kurzz. amerik. Gefangenschaft in Westsachsen.
Mai 1945 Entlassung; Juni 1945 KPD; Arbeit als Kultur- u. Agit.-Prop.-Funktionär der KPD Pegau u. Leipzig; Okt. 1945 – 47 Chefred. u. HA-Ltr. beim Mitteldt. Rundfunk; Gründungsmitgl. u. Vors. des VDP-Bez.-Vorst. Leipzig; 1947/48 Forts. des Studiums der Japanologie an der KMU Leipzig, Prom. zum Dr. rer. oec.; Juni 1948 – Aug. 1950 dort Assistent bzw. Lehrbeauftr. für Rundfunk-Publizistik; 1949/ 50 Dozentenlehrgang an der PHS; Sept – Dez. 1950 Ltr. des 1. Lehrgangs für Arbeiterschriftst.; Mai 1951 – Aug. 1953 Ltr. der Pressestelle im Staatssekr. für HFS-Wesen; 1953 –59 Chefred. der Ztschr. »Das Hochschulwesen«; 1954 – 56 Lehrbeauftr. für mod. Japanisch an der KMU Leipzig; 1959 ord. Prof. für Japanologie an der HU Berlin; 1962 Präs. des Freundschaftskomitees DDR – Japan; 1965 VVO; 1963 Mitgl. des Präs., ab 1966 Vizepräs. der Liga für Völkerfreundschaft; 1968 Mitgl. des Wiss.-Rats der HU Berlin; 1979 em.

ElR

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