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Meier, Otto

* 3.1.1889, † 10.4.1962
SED-Funktionär, Leiter des Staatlichen Archivwesens

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Magdeburg; Vater Steindrucker; 1895 – 1903 Bürgerschule; 1903 – 06 Ausbildung zum Kfm.; anschl. bis 1918 mit Unterbrechungen Handelsangest. in Magdeburg u. Berlin; 1909/10 Militärdienst; 1911 SPD; Zentralverb. der Angest.; 1914 – 16 Militärdienst im Reserve-Infanterieregt. 234, schwer verwundet; 1917 USPD; 1918/19 Parteisekr. in Berlin; 1917 – 22 Red. bei Ztgn. der USPD u. SPD in Berlin, Hannover u. Gotha; 1920 – 33 Abg. des Preuß. Landtags; 1922 SPD; Mitgl. des Bez.-Vorst. Berlin; 1922 – 33 Vors. der Pressekommission des SPD-Zentralorgans »Vorwärts«; bis 1938 arbeitslos; ab 1938 kfm. Angest. bei den Siemens-Schuckert-Werken Berlin; illeg. Arbeit in der sozialdemokrat. Widerstandsgr. um  Max Fechner, Franz Künstler u.  Richard Weimann, Polizeiaufsicht, 1.9. – 16.10.1939 u. 30.7. – 15.9.1944 Haft im KZ Sachsenhausen.
1945 Mitgl. des ZA der SPD; Chefred. des Zentralorgans »Das Volk«; Mitunterz. des Aufrufs der SPD vom 15.6.1945; 1946 – 50 Mitgl. des PV u. des ZS der SED; mit  Anton Ackermann u. a. verantw. für Kultur, Schulung u. Presse; 1947 DSF; seit 1947 Abg. des Brandenb. Landtags; 1949 – 52 sein Präs., Ausschußvors.; 1948/49 Mitgl. des Dt. Volks-
rats; 1949/50 Abg. der Prov. Volkskammer,
1950 – 58 der Länderkammer; seit 1952 Abg. des Bez.-Tags Potsdam; seit 1952 1. Vors. der DSF Brandenb.; ab Juli 1952 GD des Staatl. Archivwesens bzw. ab 1.4.1953 – 1958 Ltr. der HA Staatl. Archivwesen im Staatssekr. für Innere Angelegenh.; 1954 VVO; 1956 Mitgl. der Zentr. Veteranenkommission beim ZK der SED; 1958 Dr. h. c. der MLU Halle; 1959 KMO; gest. in Berlin.

AnH; HME

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