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Meisner, Heinrich Otto

* 1.4.1890, † 26.11.1976
Archivar

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Berlin; 1908 – 13 Studium der Fächer Geschichte, Germanistik, Staats- u. Verw.-Recht, 1913 Prom.; 1913/14 Staatsarchiv Stettin; 1914 Preuß. Geheimes Staatsarchiv Berlin; Staatsprüfung für wiss. Archivdienst; 1914 – 18 Soldat im 1. Weltkrieg; 1918 – 45 tätig im preuß. Archivdienst; 1921 Staatsarchivar; 1925 – 27 Ltg. des Brandenb.-Preuß. Hausarchivs Berlin; seit 1922 am Preuß. Geheimen Staatsarchiv; seit 1930 nebenamtl. als Doz. am Inst. für Archivwiss. u. geschichtswiss. Fortbildung tätig; 1928 als erster dt. Archivar längere Studienreise in die UdSSR; 1935 – 45 ltd. Funktionen im Reichsarchiv Potsdam.
1950 – 53 Doz. am Inst. für Archivwiss. Potsdam; 1953 – 61 Prof. mit vollem Lehrauftrag für Hist. Hilfswiss. an der HU Berlin; anschl. em.; 1959 Korr., 1961 Ord. Mitgl. der DAW; gest. in Potsdam.
H. M. hat die universitäre archivwiss. Ausbildung in der DDR begründet u. bis zu seiner Em. maßgebl. geprägt.

Publ.: Urkunden- u. Aktenlehre der Neuzeit. Berlin 1935; Archivalienkunde vom 16. Jh. bis 1918. Leipzig 1969.
ISK

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