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Meyer, Hans-Joachim

* 13.10.1936
Minister für Bildung u. Wissenschaft in der Regierung de Maizière

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Rostock; 1952 – 61 CDU; 1955 Abitur in Rostock; 1955 – 58 Studium an der DASR in Potsdam, aus polit. Gründen exmatrikuliert (wg. »mangelnder Verbindung zur Arbeiterkl.«), anschl. Hilfsarb. im VEB Lokomotivbau Potsdam-Babelsberg; 1959 – 64 Studium der Anglistik u. Amerikanistik an der HU Berlin, Dipl.-Philologe; 1964 – 82 Lehrer u. wiss. Oberass. an der HU, Sektion Fremdsprachen; 1973 – 77 dort stellv. Dir. für Erziehung u. Ausbildung, 1978 – 90 Ltr. des Bereichs Sprachintensivausbildung; 1971 Prom. Phil.; 1973 – 75 Mitgl. der Pastoralsynode des Jurisdiktionsbez. der kath. Kirche der DDR; 1976 – 82 Mitarb. im Pastoralrat des Bistums Berlin-Ost; 1981 Habil.; 1982 Doz. für angew. Sprachen u. 1985 Berufung zum außerord. Prof. für angew. Sprachwiss. an der HU; stellv. Dir. der Sektion Fremdsprachen.
1990 CDU; 12.4. – 3.10.1990 Min. für Bildung u. Wissenschaft (Nachf. von  Peter-Klaus Budig), 22.8. – 3.10.1990 auch Min. für Forschung u. Technologie (Nachf. von  Frank Terpe); 1990 – 94 Vors. des Aktionsaussch. kath. Christen in der DDR bzw. den neuen Bundesländern; 1990 Thomas-Morus-Preis.
1990 – 2002 Sächs. Staatsmin. für Wiss. u. Kunst; seit 1990 Mitgl. des Geschäftsf. Aussch., 1992 Vizepräs. u. seit 1997 Präs. des ZK der Dt. Katholiken; 2003 Ehrenmitgl. der Sächs. AdW; 2005 Bundesverdienstkreuz.

Publ.: Zur Untersuchung von Kommunikationsverfahren unter linguist. Aspekt. Halle 1977; Am Ende der Ichgesellschaft. Freiburg 2003 (mit Jürgen Hoeren).
HME

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