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Müller, Jutta

geb. Lätzsch
* 13.12.1928
Eiskunstlauftrainerin

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Chemnitz; Vater Eisenbahner; Volksschule; 1931 Ballett-Unterricht; Ausbildung zur Sekr.
1946 SED; 1946 – 48 Studium am Lehrerbildungsinst.; 1948 – 51 Neulehrerin für Lesen, Schreiben, Rechnen, Heimatkunde u. Sport; 1949 DDR-Mstr. im Damen-Paarlauf; 1951 – 55 Sachbearb. in Berlin u. Karl-Marx-Stadt; Studium an der DHfK Leipzig; seit 1955 Eiskunstlauf-Trainerin, Erfolge mit ihrer Tochter  Gabriele Seyfert (1968 Olympiazwei-
te), Sonja Morgenstern, Günter Zöller, Jan Hoffmann (Olympiazweiter 1980),  Anett Pötzsch (Olympiasiegerin 1980),  Katarina Witt (Olympiasiegerin 1984 u. 1988) u. Evelin Großmann; erfolgreichste Eiskunstlauftrainerin der Welt (insg. 57 Medaillen bei Olympia, WM u. EM); Held der Arbeit.
1990 Honorarkraft am Stützpunkt Chemnitz der Dt. Eislauf-Union; 1992 Beraterin des niederländ. Eissportverb.; 1993/94 Comeback als Trainerin von Katarina Witt; 1998 Ehrenpreis der Stadt Chemnitz; 2004 Aufnahme in die »Hall of Fame« im Welt-Eiskunstlauf-Museum in Colorado Springs (USA); lebt in Chemnitz.

Publ.: Hönel, M. (Hrsg.): J. M. Der schönste Sport der Welt. Eine Eiskunstlauftrainerin erinnert sich. Berlin 2008.
VoK; OWR

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