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Müller, Karl

* 26.11.1903, † 26.9.1972
SED-Funktionär

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Zell i. W. (Krs. Lörrach, Baden);
Vater Textilarb.; Volks- u. Handelsberufsschule; Lehre u. Arbeit als Weber / Textilarb.; 1926 – 31 Friseurgehilfe; 1931 – 36 Damenfriseur in Stuttgart u. Berlin, zeitw. auch in der sowj. Handelsvertr. in Berlin; 1925 KPD; zeitw. Mitgl. der Reichsltg. der RGO Gemeindeverkehr; 1933 illeg. Arbeit im Abwehrapparat der KPD-BL Berlin-Brandenb.; Nov./ Dez. 1933 »Schutzhaft«; Juni 1936 inhaftiert; 1936 Verurteilung zu sieben Jahren Zuchthaus, Haft im Zuchthaus Brandenb., 1943 Strafbat. 999 in Griechenland, 1944 Übertritt zur griech. Volksbefreiungsarmee ELAS; 1945 – 47 sowj. Kriegsgefangenschaft, 1946/47 Antifa-Schule Noginsk.
1948 Rückkehr nach Dtl.; SED; 1948 – 53 Mitarb. im ZS des SED-PV bzw. des ZK der
SED; Ltr. des Referats Schiedsgerichte beim PV bzw. ab 1949 Ltr. des Büros der ZPKK; 1953/54 Studium an der PHS; 1954 – 72 Mitgl. der SED-BL; 1954 – 58 Sekr. für Agit. u. Prop. der SED-BL Dresden (Nachf. von Alfred Lantzsch); 1954 – 57 Fernstudium an der PHS; ab 1958 Red. der »Sächs. Ztg.« in Dresden; Banner der Arbeit; dreimal VVO; gest. in Dresden.

AnH

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