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Müller, Max

* 20.6.1899, † 25.7.1977
Oberbürgermeister von Chemnitz, Vorsitzender des Rats des Bezirks Karl-Marx-Stadt

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Chemnitz; Vater Fabrikarb.; 1905 – 13 Volksschule in Chemnitz; 1913 – 16 Lehre als Maschinenschlosser in Chemnitz, gleichz. Fach- u. Fortbildungsschule Chemnitz; 1913 SAJ, DMV; 1917 Umzug nach Bayern, dort Schlosser u. Monteur in versch. Betrieben; 1919 Teiln. an der Errichtung der Bayer. Räterep.; 1919 KPD, 1926 – 33 Mitgl. der UBL Chemnitz; 1929 – 33 unbesoldeter Stadtrat in Chemnitz; ab 1933 illeg. polit. Arbeit in Chemnitz u. Umgebung, mehrfach inhaftiert, Zuchthaus Cottbus; 1944 KZ; 1945 Verurteilung zu 8 Jahren Zuchthaus, Haft im Zuchthaus Waldheim, Mai 1945 von der Roten Armee befreit.
Juni 1945 KPD; Okt. 1945 – Sept. 1952 Bürgermstr. bzw. OB von Chemnitz (Nachf. von Kurt Wuthenau); 1950 – 52 Stud. an der DVA in Forst-Zinna; 1952 – 60 erster Vors. des RdB Karl-Marx-Stadt, Mitgl. der SED-BL u. Abg. des Bezirkstags Karl-Marx-Stadt; 1954 – 63 Abg. der Volkskammer; 1958 Med. für Kämpfer gegen den Fasch.; 1965 VVO; gest. in Karl-Marx-Stadt.

BRB

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