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Natschinski, Gerd

* 23.8.1928, † 4.8.2015
Komponist, Dirigent

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Chemnitz; 1945/46 Studium an der HS für Musik Dresden; 1946 – 48 in Chemnitz Privatunterricht in Theorie, Komposition, Klavier; ab Ende 1948 Komponist, Arrangeur, Dirigent beim Capitol-Orchester Leipzig; dann mit eigenem Orchester Live-Konzerte; ca. 150 Prod. beim Mitteldt. Rundfunk Leipzig; 1951 – 53 Mstr.-Schüler bei  Hanns Eisler in Berlin; 1952 – 54 Chefdirigent des Großen Tanz- u. Unterhaltungsorchesters des Berliner Rundfunks; 1969 LDPD; ab 1969 Mitgl. des NR der NF; 1977 – 89 Vizepräs. des VDK; 1978 – 81 Intendant des Metropol-Theaters Berlin; Sohn  Thomas N. (Gründer der ersten DDR-Beatband »Team 4«); 1961, 1974 u. 1989 NP; gest. in Berlin.
Kompositionen: Musiken für 70 DEFA-Filme, nach 1990 für versch. TV-Filme u. Serien; ca. 400 Lieder, Schlager (u. a. »Zwei gute Freunde«, »Die Sterne der Heimat« für  Fred Frohberg, »Damals«, »Treu sein« für  Bärbel Wachholz) u. Chansons (u. a. für  Gisela May; »Die Rose war rot« für  Gerry Wolff); 13 Stücke für Musiktheater, u. a. »Messeschlager Gisela« (1960), »Servus Peter« (1961), »Mein Freund Bunbury« (1964), »Casanova« (1976), »Hoffmanns Erzählungen« (Ballett frei nach Jacques Offenbach, 1986 für die Komische Oper Berlin); Orchesterwerke der E- sowie der U-Musik; Dirigate in Theater u. Konzert, für Schallplatte, Rundfunk, Film u. Fernsehen.

BeH

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