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Neukrantz, Heinz

* 9.2.1917
FDGB-Funktionär

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Berlin; Vater Arbeiter; Bruder von  Ilse Thiele; Volksschule u. Realgymnasium, Abitur; 1936 – 39 Ausbildung zum Kfm.; 1939 – 45 Wehrmacht, Kriegsgefangenschaft.
1945 FDGB; 1945/46 KPD/SED; 1945 – 50 Verw.-Angest., seit 1949 Personalref. im Arbeitsamt, anschl. im Bez.-Amt Berlin-Lichtenberg; 1950 – 52 2. Sekr. der SED-KL Berlin-Lichtenberg; 1953 – 55 Vors. der Gewerkschaft Verwaltungen-Banken-Versicherungen in Berlin; 1953 – 56 Mitgl. u. 1956 – 65 Vors. des FDGB-Bez.-Vorst. Berlin; 1954 – 67 Berliner Vertreter, 1967 – 86 Abg. der Volkskammer; 1967 – 71 Mitgl., ab 1971 stellv. Vors. des Aussch. für Ausw. Angelegenh.; 1955 – 66 Mitgl. der SED-BL Berlin; 1958 – 67 Stadtverordn. in Berlin; 1959 – 90 Mitgl. des FDGB-Bundesvorst. u. 1959 – 82 seines Präs.; 1960/ 61 Studium an der PHS; 1966 – 82 Sekr. des FDGB-Bundesvorst., dort zuständig für internat. Fragen, 1968 – 71 für Agit. u. Propaganda; 1966 – 74 Mitgl. des Präs. des Zentralvorst. der DSF; 1971 – 86 stellv. Vors. des Volkskammeraussch. für Ausw. Angelegenh.; Vors. der Parl. Freundschaftsgr. DDR – Norwegen; 1977 VVO; 1982 – 89 ehrenamtl. Vors. der Zentr. Beschwerdekommission der Sozialversicherung der Arbeiter u. Angest.; Ruhestand.

HME

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