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Paris, Ronald

* 12.8.1933
Maler, Grafiker

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Sondershausen (Thür.); Vater Theaterschauspieler u. Sänger, Mutter Weißnäherin u. Hausfrau; 1948 – 50 Lehre als Kunstglaser u. Glasmaler in Weimar; 1950/51 ABF Jena; 1952 SED; 1952/53 Restauratorenlehrgang am Schloßmuseum in Gotha; 1953 – 58 Studium an der HS für bildende u. angewandte Kunst in Berlin-Weißensee; seit 1958 freischaff.; 1960/ 61 Studienaufenthalt in der LPG Wartenberg b. Berlin; 1961 VBK; 1963 – 66 Mstr.-Schüler b.  Otto Nagel an der AdK; 1964 – 74 verh. mit  Helga P.; 1967 Käthe-Kollwitz-Medaille der Intergrafik; lebte 1975 – 85 in Rostock, seitdem in Rangsdorf (b. Berlin); 1970 Kunstpreis der FDJ; 1976 NP; 1977 Kunstpreis des FDGB; 1979 – 89 Vors. des Komitees der Intergrafik; 1989 Vizepräs. des VBK.
1993 – 99 Prof. an der HS für Kunst u. Design Burg Giebichenstein.
Werke: Stilleben mit Sonnenblumen (1961), Regenbogen über dem Marx-Engels-Platz (1962), Bildnis der Mutter (1964), Bildnis  Ernst Busch (1970), Wandbild Lob des Kommunismus (1969/70), Brunnen-Wandbild Jugend u. Soz., Karl-Marx-Stadt (1970 – 75), Bühnenausstattung zu »König Hirsch«, Volksbühne Berlin (1973), Unser die Welt – trotz alledem, Palast der Rep. Berlin (1973/74), Streit zw. Marsyas u. Apollon, Neues Gewandhaus Leipzig (1978), Wandgemälde Triumph des Todes – Triumph des Lebens, Theater- u. Kulturhaus Schwedt (1978 – 82).

Publ.: Lob des Realismus. Leipzig 2008 (Hrsg. v. P. Betthausen).
Sek.-Lit.: Timm, W.: R. P. In: Weggefährten. Dresden 1970; Schumann, H.: Ateliergespräche. Leipzig 1976; Werner, K.: R. P. In: Künstler der DDR. Dresden 1981; Kat. R. P. Rostock 1977; Kat. R. P. Handzeichnungen. Rostock 1983; Arlt, P., Frommhold, E., Meier, G.: R. P. Malerei, Wirklichkeit u. Annäherung. Leipzig 2004.
DiG

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