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Peiper, Albrecht

* 23.10.1889, † 7.10.1968
Pädiater

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Greifswald; Vater Erich P., Prof. für Pädiatrie; 1902 – 08 Gymnasium in Greifs-
wald; studierte von 1908 – 13 Med. in Freiburg i. Br., München u. Greifswald; 1914 Prom.;
1914 – 18 Kriegsdienst als Militärarzt; 1919 Assistenzarzt an der Kinderklinik der Berliner Charité bei Adalbert Czerny; 1924 Habil. u. 1930 a. o. Prof.; zeitw. Dir.-Vertr. an den Kinderkliniken in Greifswald u. Bonn; 1934 – 43 Ltr. des Städt. Kinderkrankenhs. in Wuppertal-Barmen; 1937 NSDAP; 1943 – 46 ord. Prof. für Pädiatrie u. Dir. der Univ.-Kinderklinik in Greifswald; 1943 Mitgl. der Leopoldina.
Nach 1945 zunächst vom universitären Dienst suspendiert; kinderärztl. Praxis in Greifswald; 1948 Berufung zum ord. Prof. für Pädiatrie u. Dir. der Univ.-Kinderklinik in Leipzig, Wiederaufbau der kriegszerstörten Kinderklinik; wiss. Arbeiten zur Pathophysiol. der Frühgeborenen, zur Hirntätigkeit des Säuglings u. zur Perinatol.; 1955 Ord. Mitgl. der DAW; 1956 Mitgl. der Sächs. AdW; 1952 Verdienter Arzt des Volkes; 1953 NP; 1958 em.; gest. in Leipzig.

Publ.: Die Eigenart der kindl. Hirntätigkeit. Leipzig 1949 (3. Aufl. 1961); Chronik der Kinderheilkunde. Leipzig 1951 (4. Aufl. 1966); Erinnerungen eines Kinderarztes. Berlin 1967.
PeS

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