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Pfaffenbach, Friedrich

* 31.7.1921, † 13.3.2008
NDPD-Funktionär

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Hofgeismar (Hessen); Vater Beamter; Volks- u. Oberrealschule, Abitur; 1939 NSDAP; ab 1939 Wehrmacht, zul. Hptm.; 1944 sowj. Kriegsgefangenschaft, Mitarbeit in Antifakomitees, Besuch von Antifa-Schulen u. Lehrtätigkeit.
1949 Rückkehr nach Dtl.; NDPD; 1949 – 67 Abg. der (Prov.) Volkskammer; 1950 FDGB; 1950/51 HA-Ltr. im PV der NDPD; 1951/52 Pol. Geschäftsf. des Landesverb. Berlin; 1952/53 Vors. des Bez.-Verb. Halle u. Abg. des Bez.-Tags; nach einem Fernstudium an
der DASR Potsdam 1954 Dipl.-Staatswiss.;
1953 – 84 Vors. des Bez.-Verb. Berlin der NDPD; 1955 – 85 Mitgl. des PV bzw. Präs.; 1958 – 86 Abg. der Stadtverordnetenvers. Berlin; 1971 – 86 erneut Abg. der Volkskammer; 1973 – 86 Vors. ihres Mandatsprüfungsaussch. (Nachf. von  Gustav Siemon); 1964 VVO; ab 1966 Vizepräs. des Freundschaftskomitees DDR – Japan; 1984 Rentner; nach dem kooperativen Beitritt der NDPD zum Bund Freier Demokraten März 1990 dessen Mitgl., dann FDP.

Sek.-Lit.: Lapp, P. J.: Ulbrichts Helfer. Bonn 2000.
HME

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