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Pfützner, Rudolf

* 15.1.1910, † 29.1.1999
Intendant des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) und des Berliner Rundfunks, Botschafter

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Leipzig; Vater Arbeiter; Volksschule; kaufm. Lehre; Bau- u. Transportarbeiter; 1926 KJVD, 1928 KPD; 1933 antifasch. Arbeit, Aug. – Nov. 1933 »Schutzhaft«; Sept. 1934 inhaftiert, April 1935 Verurteilung durch das OLG Dresden zu drei Jahren u. sechs Monaten Haft, Zuchthaus Waldheim u. Lager Aschendorfer Moor; nach Entlassung Dienstverpflichtung in Leipzig; Ltr. einer Leipziger Widerstandsgr.; 1941 Verhaftung, 1942 Verurteilung durch den VGH zu 15 Jahren Zuchthaus, Haft im Zuchthaus Waldheim u. KZ Mauthausen.
1945 Hrsg. u. Chefred. der »Sächsischen Zeitung«; 1945 – 51 Intendant des MDR, Sender Leipzig, des Berliner Rundfunks u. des Deutschlandsenders; 1946 SED; 1949 / 50 Studium an der PHS der SED; 1951 – 55 stellv. Intendant bzw. Intendant des Berliner Rundfunks u. des Deutschlandsenders; 1952 – 55 Mitgl. des Staatl. Rundfunkkomitees; 1955 – 59 Botschafter in der VR Vietnam, anschl. Abt.-Ltr. Information u. Mitgl. des Kollegiums des MfAA; später stellv. Vors. u. Sekr. der Dt. Lagergemeinschaft Mauthausen; 1974 VVO; gest. in Berlin.

AnH

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