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Poppe, Eberhard

* 12.9.1931
Rechtswissenschaftler, Rektor der MLU Halle-Wittenberg

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Wiesenburg (Krs. Zwickau) in einer Angest.-Familie; Besuch einer FS für Wirtschaft u. Verw., 1950 Abitur; 1950 – 54 Studium der Rechtswiss. an der Univ. Leipzig; 1952 SED; 1956 – 59 Assistent u. Oberassistent zunächst an der KMU Leipzig, dann
an der MLU in Halle; 1958 Prom. mit der Arbeit »Volkssouveränität u. Abgeordneten-Stellung«; 1959 – 64 Doz. für Staatsrecht; 1963 Habil.; 1965 Prof. mit Lehrauftrag für Verfassungstheorie u. Staatsrecht an der MLU in Halle; bis 1968 zugl. Prorektor für Studienangelegenh.; anschließend bis 1970 für Ges.-Wiss.; 1967/68 Mitgl. der Kommission zur Ausarbeitung der neuen Verfassung der DDR; 1971 – 77 Rektor der MLU Halle-Wittenberg (Nachf. von Friedrich Wolf); ord. Prof. für Staatsrecht u. Verfassungstheorie; ab 1971 Mitgl. des Präsidialrats des KB; 1971 – März 1990 Mitgl. der KB-Fraktion in der Volkskammer, ab 1976 stellv. Vors. der Interparl. Gruppe; 1972 Korr. u. 1975 Ord. Mitgl. der AdW; 1973 Mitgl. des Rats für staats- u. rechtswiss. Forschung bei der AdW; 1975 – 80 Mitgl. des Verw.-Rats der Internat. Univ.-Assoziation; 1981 – 83 Ord. Mitgl., 1993/94 Korresp. Mitgl. der Sächs. AdW (Austritt); 1983 Mitgl. des DDR-Komitees für wiss. Fragen der Sicherung des Friedens u. der Abrüstung; 1969 u. 1974 VVO; 1984 KMO; 1990 Ruhestand.

Publ.: Der soz. Abg. u. sein Arbeitsstil. Berlin 1959; Menschenrechte – eine Klassenfrage. Berlin 1971; Grundrechte des Bürgers in der soz. Ges. Berlin 1980 (Ltr. des Autorenkoll.); Pol. u. persönl. Grundrechte in den Kämpfen unserer Zeit. Berlin 1984 (Ltr. des Autorenkoll.); Menschenrechte im Wandel. Berlin 1988; Die verfassungsrechtl. Stellung des Freistaates Sachsen als Bundesland. Berlin 1992.
JaW

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