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Querner, Curt

* 7.4.1904, † 10.3.1976
Maler

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Börnchen (b. Dresden); Vater Schuhmacher; 1918 – 26 Schlosserlehre u. Tätigkeit als Fabrikschlosser; 1926 – 30 Studium an der Kunstakad. Dresden bei Richard Müller, 1929/30 auch bei Otto Dix u. Georg Lührig; 1930 Mitgl. der ASSO u. der KPD; 1930 – 45 in Dresden ansässig; lebte bis 1937 von der Arbeitslosenfürsorge; 1940 – 45 Kriegsdienst; 1945 – 47 frz. Gefangenschaft.
1945 Verlust des Ateliers mit einem großen Teil des Frühwerks durch die Zerstörung Dresdens; seit 1947 ansässig u. freischaff. in Börnchen, wo er seine wichtigsten Motive in der ländl. Umwelt fand; 1971 Käthe-Kollwitz-Preis der AdK; 1972 NP; gest. in Kreischa (Sachsen).
Werke u. a.: Demonstration (1930), Der Agitator (1931), Selbstbildnis mit Brennessel (1933), Bauernbild (1933), Die Säer (1934), Sächs. Winter (1936), Elternbild (1948), Bildnisse des Bauern Rehn (40er/50er Jahre), Junge Bäuerin (1955); umfgr. Aquarellwerk (Landschaften, Bildnisse, Akte); 2004 Werkausstellung in Dresden.

Sek.-Lit.: Heinz, H.: C. Q. Dresden 1968; Claußnitzer, G.: C. Q. Berlin 1970; Kat. C. Q. Freital 1979; Kat. C. Q. 1904 – 1976. Wien 1980.
DiG

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