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Rachowski, Utz

* 23.1.1954
Schriftsteller

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Plauen (Vogtl.); Eltern kfm. Angest.; 1971 wegen Beleidigung von NVA-Offz. u. »Zersetzung des Klassenkoll.« Relegation von der EOS Reichenbach, Ausschl. aus der FDJ; Lehre als Elektriker; Grundwehrdienst bei der NVA; 1977 Abitur; zwei Semester Med. in Leipzig; ein Jahr als Heizer tätig; 1975 – 78 vom MfS im OV »Renegat«, danach »Wolke« bearbeitet; 1979 wegen der Verbreitung eigener liter. Texte u. solcher  Wolf Biermanns,  Jürgen Fuchs’ u.  Reiner Kunzes Verurteilung zu 27 Mon. Freiheitsentzug; 1980 Freikauf in die Bundesrep. Dtl.; Studium der Kunstgeschichte u. Philos. in Berlin u. Göttingen; lebt in Berlin-Kreuzberg u. im Vogtland; 1988 Austritt aus dem VS; 1987 Andreas-Gryphius-Förderpreis; 1989 Alfred-Döblin-Stipendium.
1991 Eduard-Mörike-Förderpreis; seit 2006 Mitgl. des P.E.N.-Zentrum dt.-sprach. Autoren im Ausl.; 2007 Rainer-Kunze-Preis; lebt in Berlin u. im Vogtl.

Publ.: Die Blicke der Nachbarn. Hörspiel. 1983; Erzählungen, so traurig wie Sie. Berlin 1983; Der letzte Tag der Kindheit. Berlin 1986; Die Stimmen des Sommers. Berlin 1992; Namenlose. Berlin 1993; Erinnerungen an eine Jugend. Chemnitz 1995; Red’ mir nicht von Minnigerode. Dresden 2006.
SiF

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