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Bielfeldt, Hans Holm

* 6.3.1907, † 30.9.1987
Slawist

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Lübeck; Vater Kfm.; Oberrealschule, Gymnasium, Abitur; 1925 – 31 Studium der Germanistik u. Slawistik an den Univ. Marburg, München u. Berlin, 1931 Prom. zum Dr. phil. an der Univ. Berlin; 1931 – 39 wiss. Hilfsarb. beim Dt. Wörterbuch der Gebrüder Grimm an der Preuß. AdW; 1939 – 45 Wehrmacht, Dolmetschertätigkeit; 1942 Habil. über die alttschech. Lit. an der Univ. Berlin; 1945 Kriegsgefangenschaft.
1945/46 Dolmetscher der brit. Hafenkommandantur in Hamburg; 1946 Lehrbeauftr. für Slaw. Philol. an der Univ. Hamburg; ab 1946 wiss. Mitarb. am Dt. Wörterbuch der DAW, 1947 Abt.-Ltr. am Inst. für Slawistik der DAW; 1948 Prof. für Slawistik an der Brandenb. Landes-HS Potsdam; 1950 – 72 Prof. für Slawist. Philol. u. Dir. des Slawist. Inst. der HU Berlin; 1951 – 69 Dir. des Inst. für Slawistik der DAW, 1953 Ord. Mitgl. der DAW; 1956 Vors. des Dt. Slawistenkomitees bzw. Nat.-Komitees der Slawisten der DDR u. Mitgl. des Internat. Slawistenkomitees; 1961 NP; 1973 Dr. phil. h. c. der Univ. Warschau; gest. in Berlin.
Forschungen u. Publ. zum dt.-slaw. Sprachkontakt, zur sorb. Lexikol., alttschech. Lit. u. russ. Grammatik sowie zur Geschichte der Slawistik; Verf. von Wörterbüchern; Hrsg. der »Slawist. Bibl.« (1954 – 59), Mitbegr. u. Mithrsg. der »Ztschr. für Slawistik« (1956 – 87) u. der »Veröff. des Inst. für Slawistik der DAW« (1951 – 69). Bibl. In: Slaw.-dt. Wechselbeziehungen in Sprache, Lit. u. Kultur. Berlin 1969 (Fs.); Forts. der Bibl. In: Ztschr. für Slawistik (1972) 17 u. (1977) 22.

BRB

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